15 Senioren im Kongo starben an "nicht identifizierter" Krankheit

Die Kranken litten demnach an Kopfschmerzen, Fieber und an Atemproblemen. Proben seien bereits für weitere Tests an das biomedizinische Forschungsinstitut des Landes geschickt worden.

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Im Kongo kämpfen die Behörden gegen Covid-19 und gegen das Chikungunya-Fieber.
© ALEXIS HUGUET / AFP

Kinshasa – Im Westen der Demokratischen Republik Kongo sind nach Behördenangaben 15 ältere Menschen an einer bisher nicht entschlüsselten Krankheit gestorben. Die "noch nicht identifizierte" Krankheit, an der die Menschen im Alter zwischen 60 und 80 Jahren starben, trete im Gesundheitsbezirk Kasongo-Lunda auf, sagte der Gouverneur der Provinz Kwango, Jean-Marie Peti-Peti, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Die Kranken litten demnach an Kopfschmerzen, Fieber und an Atemproblemen.

Die Gesundheitsbehörden des Landes seien vor Ort im Einsatz, sagte Peti-Peti. Proben seien bereits für weitere Tests an das biomedizinische Forschungsinstitut des Landes geschickt worden. In der Region traten bisher Fälle von Covid-19 und dem Chikungunya-Fieber auf. In der Gegend mangelt es an medizinischer Versorgung und Infrastruktur. (APA/AFP)


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