Trotz Corona: Rund 20.000 Besucher auf Innsbrucks Eislaufplätzen

Trotz der besonderen Umstände diesen Winter besuchten rund 20.000 Menschen die Innsbrucker Eislaufplätze. Dabei hat sich das Corona-Sicherheitskonzept bewährt und ermöglichte Eislaufen trotz Abstandsregeln und Co. Die Stadt Innsbruck zieht Bilanz.

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Symbolbild.
© anncapictures/Pixabay

Innsbruck – Eislaufen gehört auch in der Tiroler Landeshauptstadt nach wie vor zu den beliebtesten Wintersportarten und bereitet sowohl Erwachsenen als auch Familien vergnügliche Stunden im Freien. Auch in der Corona-Zeit gab es in Innsbruck wieder vier Kunsteislaufplätze am Baggersee, in Hötting-West, in Igls und vor dem Einkaufszentrum Sillpark. Bevor es dort losging, öffnete der Außeneisring in der Olympiaworld seine Tore. Die Stadt Innsbruck zieht Bilanz.

„Während der vergangenen Monate gab es in der Stadt Corona-bedingt nicht viele Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten, die Indoor-Möglichkeiten sind sogar zur Gänze weggefallen. Umso gefragter waren heuer die Eislaufplätze bei Kindern und Familien. Der Andrang war besonders bis zum Öffnen der Skigebiete nach Weihnachten sehr groß“, erklärt Sportstadträtin Elisabeth Mayr.

Konstante Einnahmen an den Eislaufplätzen

Corona-bedingt wurde die Eislaufsaison verlängert. Ungeachtet der vielen Herausforderungen zieht die Stadt eine positive Bilanz: Die vier städtischen Eislaufplätze besuchten im Zeitraum von 11. Dezember 2020 bis 21. Februar 2021 rund 20.000 Menschen. Davon waren ca. 13.000 zahlende Gäste und etwa 7000 Nutzer mit Freizeitticket.

Trotz der Vorgaben zu Quadratmeteranzahl pro Person und somit reduzierten Nutzungsmöglichkeiten und obwohl die Einnahmen aus dem Eisstockschießen sowie aus dem Bereich Gastronomie (Automaten) in dieser Saison entfallen sind, entspricht der Umsatz durch Eintritte mit ca. 60.000 Euro dem der Vorjahre. Dies sei vor allem auf das große Interesse am Eislaufen als Familien- und Ausgleichssport in der zum Teil bewegungsarmen Corona-Zeit zurückzuführen.

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Sicherheitskonzept zur Einhaltung der Covid-Regeln

Auch bei starkem Andrang auf die Eisflächen mussten natürlich die Covid-Regeln eingehalten werden. Dafür musste das bestehende Sicherheitskonzept adaptiert werden. Nach einer Evaluierung des ersten besonders stark frequentierten Wochenendes haben die Verantwortlichen entschieden, mit einer Verstärkung beim Aufsichts- bzw. Sicherheitspersonal, sowie noch deutlicherer Ausschilderung zu reagieren, um den Betrieb unter Einhaltung aller Vorgaben und Auflagen weiterhin aufrechterhalten zu können. Für die Aufstockung beim Aufsichts- und Sicherheitspersonal hat die Stadt Innsbruck rund 15.000 Euro investiert.

Ziehen eine positive Bilanz über die diesjährige Eislauf-Saison: Stadträtin Elisabeth Mayr, Center-Manager Markus Siedl (2. v. r), Thomas Waimann (Referent Sportanlagen und Sportprojekte, r.) und Arno Joast (Covid-Sicherheitsbeauftragte, l.).
© M. Freinhofer

„Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit sowie für die rasche Anpassung bzw. Umsetzung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen bedanken, nicht zuletzt auch bei der eislaufbegeisterten Bevölkerung, die sich an die vorgeschriebenen Regeln gehalten hat und somit einen weiteren Betrieb der städtischen Anlagen mit ermöglicht hat. Zahlreiche Rückmeldungen aus der Bevölkerung haben bestätigt, dass es richtig war, den weiteren Betrieb sicherzustellen“, betont Mayr und gibt das Lob vor allem an die städtischen MitarbeiterInnen weiter, die vor Ort bei den Eislaufplätzen im Einsatz waren.

Eislaufangebot wurde zum ersten Mal verlängert

Im Einvernehmen mit den Zuständigen der Stadt Innsbruck und dem Center-Manager des Sillparks, Markus Siedl, wurde heuer erstmals das Eislaufangebot vor dem Sillpark um zwei Wochen bis Mitte Februar und somit für die Dauer der Semesterferien verlängert, um eine Entzerrung der Flächen für die NutzerInnen zu gewährleisten und auf die große Nachfrage nach innerstädtischen Freizeitangeboten zu reagieren. Das Kühlaggregat, das es für den Betrieb des Eislaufplatzes benötigt, wird mit Wasserkraft aus der Sill betrieben. (TT.com)


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