Autofahrer gab bei Polizeikontrolle am Fernpass Gas: Polizist verletzt

Ein Lenker wurde wegen zu hoher Geschwindigkeit von der Polizei gestoppt. Die Beamten nahmen Marihuana-Geruch aus dem Auto wahr. Der 37-Jährige gab Gas. Ein Polizist versuchte den Mann noch an der Flucht zu hindern und verletzte sich dabei.

  • Artikel
(Symbolfoto)

Reutte – Eine Verkehrskontrolle ist am Samstagnachmittag in Reutte aus dem Ruder gelaufen. Gegen 14.25 Uhr wurde ein 37-Jähriger auf der B179 von Reutte kommend in Richtung Fernpass mit zu hoher Geschwindigkeit (116 km/h) erwischt. Die Polizei hielt den Wagen an. Im Zuge der Amtshandlung bemerkte ein Beamter deutlichen Cannabis-Geruch aus dem Wagen.

Die Polizei forderte den Lenker auf, das Auto weiter an den Fahrbahnrand zu lenken. Der Mann geriet laut Polizei offensichtlich in Panik, startete den Pkw und gab Gas. Ein Polizist versuchte noch, den Lenker daran zu hindern und griff durch das Beifahrerfenster. Dabei stürzte der Beamte.

Die Polizei nahm die Verfolgung auf und konnte den Autofahrer schließlich am Fernpass einholen. Dort blieb der 37-Jährige dann freiwillig stehen. Im Auto fand die Polizei schließlich Suchtmittel im einstelligen Grammbereich. Der Polizist erlitt Prellungen und Verstauchungen im Rückenbereich. Der Lenker wird angezeigt. (TT.com)

150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Schlagworte