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Hunde, Katzen und Esel: Von Tieren, die keiner haben will

Manche Tierheim-Bewohner müssen lange auf einen guten Platz warten. Senioren ziehen oft gar nicht mehr aus. Das liegt am Alter, an Krankheiten und an schwierigen Vorgeschichten.

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Kein Umzug mehr: Die Esel von Manuela Prantl bekommen in Wenns ihr Gnadenbrot.
© Rudy De Moor

Von Andrea Wieser

Als Strolchis Frauchen starb, kam der kleine Malteserhund ins Tierheim. Doch dort holte ihn ein Jahr lang keiner ab. Der schilddrüsenkranke Hund galt als unvermittelbar. Dass er blind ist, machte die Sache nicht besser. Schließlich war es Manuela Prantl, die dem Hund noch eine Chance gab. „Er war regelrecht beim Eingehen. Ich habe ihn zu mir genommen und er ist jetzt mein treuester Begleiter“, freut sich die Tierretterin aus Wenns im Pitztal darüber, dass der Hund noch einmal ein neues Frauchen akzeptieren und lieben gelernt hat.

📽️ Video | Zu Besuch im Tierheim

Es ist eine von vielen Geschichten, die Prantl zu berichten weiß. Die Tierliebhaberin ist seit Jahren im Tierschutz tätig. Sie hat die Katzenstation Oberland gegründet und damit Hunderten Katzen das Leben gerettet. Seit ein paar Jahren ist noch ein zweiter Aufgabenbereich dazugekommen. Sie kümmert sich um jene Tiere, die keiner mehr will.


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