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Kopf des Tages: Der „ewige Jogi“ hat noch eine letzte Mission

Joachim Löw legt sein Amt als DFB-Bundestrainer im Sommer nach der Europameisterschaft nieder. Davor will der ehemalige FC-Tirol-Trainer Deutschland noch ein letztes Sommermärchen bescheren.

Joachim Löw muss mit der DFB-Elf bei der EURO in einer Gruppe mit Europameister Portugal (Fernando Santos/l.) und Weltmeister Frankreich (Didier Deschamps/r.) bestehen.
© FABRICE COFFRINI
Tobias Waidhofer

Von Tobias Waidhofer

Alle rückten sie am Dienstag aus – die Kritiker wie Weggefährten, die Freunde wie Feinde – um einem Mann Respekt zu zollen, der für ewig mit einer der erfolgreichsten Epochen des deutschen Fußballs verbunden sein wird. Mehr noch: Joachim „Jogi“ Löw, der seinen Rücktritt als Nationaltrainer nach der EM im Sommer ankündigte, gilt als Architekt des legendären „Sommermärchens 2006“, das Deutschland nicht nur fußballerisch in neuem Glanz erstrahlen ließ, und natürlich als jener Trainer, der dem einstigen „Land der Rumpelfüßler“ (Bild-Zeile nach der EM 2004) den langersehnten WM-Titel 2014 schenkte. In 189 Länderspielen stand der 61-Jährige an der Seitenlinie – eine Bilanz, die ihm gemeinsam mit 120 Siegen den Titel „Rekord-Bundestrainer“ einbringt.


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