Mit Geldschenkung gelockt: Tirolerin um mehr als 10.000 Euro betrogen

Via Facebook war die 55-Jährige von einer Unbekannten kontaktiert worden, die ihr eine Geldschenkung in Aussicht stellte. Dafür wurden aber mehrfach kleinere Beträge für die vermeintliche Abwicklung gefordert – welche die Innsbruckerin überwies.

(Symbolfoto)
© AFP

Innsbruck – Eine 55-jährige Innsbruckerin ist auf einen dreisten Online-Trickbetrug hereingefallen und um insgesamt mehr als zehntausend Euro geprellt worden.

Erstmals war die Frau im Dezember des Vorjahres von einer Unbekannten via Facebook kontaktiert worden. Diese gab im Zuge eines regen Nachrichtenaustausches an, dass sie an Brustkrebs erkrankt sei und in einem Krankenhaus in Frankreich liegen würde. Weil sie nicht mehr lange zu leben habe, möchte sie ihr Geld verschenken und habe ihren Notar mit der Schenkungsabwicklung an die 55-Jährige beauftragt.

Wenige Tage später kontaktierte tatsächlich ein falscher Notar das Betrugsopfer und forderte einen mittleren dreistelligen Eurobetrag unter dem Vorwand, dass dies für die Auszahlung der Schenkung erforderlich sei. Daraufhin wurden mehrere derartige Forderungen gestellt, denen die Betrogene stets nachkam. Sie überwies die jeweils geforderten Beträge auf unterschiedliche Konten.

Insgesamt entstand der 55-Jährigen schließlich ein Gesamtschaden in der Höhe eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrages. (TT.com)

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

TT ePaper

Schlagworte