Arbeitslosigkeit sank auf 468.500, BIP um 6 Prozent unter Vorjahr

12.200 Menschen weniger als in der Vorwoche sind in Österreich als arbeitslos gemeldet. Abzüglich der Schulungsteilnehmer sind erstmals wieder weniger als 400.000 Menschen arbeitslos.

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Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP).
© HELMUT FOHRINGER

Wien – Die Arbeitslosigkeit in Österreich sinkt weiter: Derzeit sind 393.500 Personen beim AMS arbeitslos gemeldet und 75.000 in Schulungen. Das ist ein Rückgang zur Vorwoche um 12.200 arbeitslose Personen. Die Zahl der Arbeitslosen (ohne Schulungen) liege damit erstmals wieder unter 400.000, sagte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt. Weiters gebe es rund 480.000 Voranmeldungen zur Kurzarbeit, diese Zahlen bleiben konstant.

Der Arbeitsmarkt sei derzeit zweigeteilt, zwischen den geschlossenen Branchen wie Gastronomie und Hotellerie und der Industrie, die teilweise floriere, sagte Kocher. Er erwarte eine weitere Erholung, wenn es nicht zu einem neuerlichen Lockdown komme.

📽️ Video | Erstmals unter 400.000 Arbeitslose - Zusätzlich 75.000 in Schulungen

Die Wirtschaftsentwicklung (BIP) lag in der ersten Märzwoche um rund 6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Damit habe sich der Aufwärtstrend fortgesetzt, sagte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Mit 33,5 Mrd. Euro zugesagten oder schon ausbezahlten Coronahilfen habe Österreich mehr als andere Länder die Wirtschaft unterstützt.

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Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) kündigte eine digitale Qualifizierungsoffensive ab Freitag mit 7,6 Mio. Euro an, die Unternehmen für die Weiterbildung ihrer Beschäftigten zur Verfügung gestellt werden. (APA)


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