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Gut zu wissen: Das planen Österreich und die EU beim „grünen Impfpass"

Die EU-Kommission stellte einen Entwurf für einen Impfausweis vor. Angelehnt ist der „Digitale Grüne Nachweis" an den „Grünen Pass" in Israel, der dort bereits ausgegeben wird. Damit soll die Rückkehr zur Normalität schrittweise gelingen. Was man dazu wissen muss.

Impfungen, Tests und eine vor kurzem überstandene Corona-Infektion sollen in einen Ausweis eingetragen werden und so wieder Reisen und ein normales Leben ermöglichen. (Symbolfoto)
© JOEL SAGET

Brüssel – Die EU-Staaten wollen dem Beispiel Israels folgen und einen Ausweis einführen, der über den Corona-Status Auskunft gibt. Dadurch sollen Maßnahmen wieder aufgehoben werden können, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie eingeführt wurden. "Wir holen uns unsere europäische Lebensweise zurück", blickt dazu EU-Kommissionsvize Margaritis Schinas in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung positiv in die Zukunft. Noch sind nicht alle Details des Dokuments fixiert, einen Entwurf stellte die EU-Kommission jedoch am Mittwoch vor. Wir haben gesammelt, was man dazu wissen muss.

📢 Österreich prescht vor

Noch bevor es eine rechtliche Grundlage auf EU-Ebene gibt, prescht Österreich beim "grünen Pass" für Corona-Geimpfte, Getestete oder Genesene vor. Man werde in den nächsten Tagen die rechtlichen Grundlagen für die Umsetzung schaffen. Auf Basis dessen könne die operative Umsetzung bereits im April beginnen, teilte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Mittwoch per Aussendung mit.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) will bereits im Gesundheitsausschuss des Nationalrats am Donnerstag einen Vorschlag präsentieren. Es gehe um Rechtsfragen und die technische Umsetzung. Für letztere sei bereits am 12. März der Projektauftrag an die ELGA-Gesmbh ergangen.

🔗 Mehr dazu: Österreich plant "grünen Pass" für Corona-Getestete schon ab April

❓ Was soll in dem Ausweis erfasst sein?


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