M3 und M4 driften in die Neuauflage

Im Jahr 2022 feiert die M Sport GmbH als hauseigene BMW-Veredelungsabteilung ihr 50-Jahres-Jubiläum. Schon jetzt geht die Party los mit neuen Generationen der Mittelklasse-Sportlimousinen und -coupés.

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Fahrspaß pur – genau dafür stehen seit Generationen der hier abgebildete M4 und die M3 Limousine von BMW.
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Garching – Kein Auto ist so sehr mit der M Sport GmbH verbunden wie der M3 von BMW. Der bewegte erstmals Mitte der Achtzigerjahre des vorigen Jahrhunderts die Gemüter und vor allem sein eigenes Heck. Die Fangemeinde wuchs seither ins Sechsstellige, ein offenbar sehr einträgliches Geschäft für den Konzern. Somit erklärt sich die Entscheidung, die sechste Generation des M3 (als Limousine) und die nächste Generation des M4 (als Coupé) noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen. Manche Marktbeobachter mag es verwundern, dass sich die BMW-Führung noch einmal entschieden hat, auf klassische Verbrennungsmotoren zu setzen und auf elektrifizierte Antriebshelfer zu verzichten. Aber das kann ja noch kommen, eventuell bei der Generation Nummer sieben. Was recht sicher sein dürfte: Im nächsten Jahr, wenn die M Sport GmbH 50 Jahre alt wird, gilt der Start eines M3 Touring, also eines sportlichen Kombis, als fix.

Zunächst einmal ist aber das Doppel M3 Limousine/M4 Coupé an der Reihe. Eine weit nach unten gezogene Doppelniere, fast schon ovalförmige Frontscheinwerfer, eine stark gebeugte Motorhaube und ausgeprägte Seitenschweller zieren die neuen Sportmodelle. Voll-LED-Technik ist Standard, Laserlicht gibt es gegen Aufpreis, ein Carbondach gehört ab Werk zur Ausrüstung.

Von ausgeprägter Meisterschaft zeugen einmal mehr die eingesetzten Motoren, nämlich Reihensechszylinderbenziner, die mit Turboladern versehen sind und gleichzeitig hohe Drehzahlen schätzen. In der Basisvariante leistet der Ottomotor 480 PS, bei den Competition-Derivaten sind es 510 PS. Das maximale Drehmoment von 550 Newtonmetern liegt bei den herkömmlichen M3/M4-Modellen zwischen 2650 und 6130 Touren, bei den Competition-Versionen sind es 650 Newtonmeter, die zwischen 2750 und 5500 Umdrehungen/Minute anliegen.

Vorläufiges Spitzenmodell der neuen 4er-Cabrio-Generation ist der M440i mit Sechszylinder-Turbobenziner mit 374 PS.
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Von null auf 100 km/h beschleunigen die Fahrzeuge entweder in 4,2 Sekunden oder – im Falle von Competition – in 3,9 Sekunden. Normalerweise sind M3 und M4 als Hecktriebler ausgeführt, der Competition kann auf Wunsch mit einem Allradantrieb versehen werden. Immer an Bord ist eine Achtstufen-Wandlerautomatik.

Minimal langsamer als der M3 und der M4 ist das neue M440i xDrive Cabrio, das BMW in Kürze auf den Markt bringen will. Der 374 PS starke Reihensechszylinder treibt den offenen Wagen der neuesten Generation in 4,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Etwas gemächlicher geht es mit den anderen Motorisierungen des 4er Cabriolets voran, etwa mit dem 184 PS starken 420i, der via Hinterradantrieb 8,2 Sekunden benötigt, um vom Stand weg Tempo 100 km/h zu erreichen. Weiters im Motorenportfolio des 4er Cabriolets: ein Vierzylinder-Benziner mit 258 PS und ein Vierzyliner-Diesel mit 190 PS. Zwei Sechszylinder-Selbstzünder folgen im Laufe des Jahres.


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