Hauser verpasste bei Östersund-Sprint das Podest um zehn Sekunden

Beim Sieg der Norwegerin Tiril Eckhoff landete ÖSV-Biathletin Lisa Hauser am Freitag auf Rang fünf. Die Tirolerin schaffte sich so für die Verfolgung eine hervorragende Ausgangsposition. Bei den Männern gewann der Südtiroler Lukas Hofer, bester Österreicher war auf Rang 13 Simon Eder.

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Tiril Eckhoff war einmal mehr die Nummer eins.
© MICHAL CIZEK

Östersund – Biathletin Lisa Hauser hat am Freitag im letzten Sprint der Weltcupsaison einen weiteren Podestplatz nicht weit verfehlt, die Vizeweltmeisterin sicherte sich nach einer Strafrunde als Fünfte aber eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Samstag. Denn im Sprint lag sie nur 16,4 Sekunden hinter Seriensiegerin Tiril Eckhoff. Auf den Rang drei fehlten rund zehn Sekunden. Bei den Männern gewann der Südtiroler Lukas Hofer, bester Österreicher war auf Rang 13 Simon Eder.

Eckhoff feierte trotz eines Schießfehlers ihren 13. Saisonerfolg, den siebenten in Serie im Sprint. Die bereits als Weltcupgesamtsiegerin feststehende Norwegerin gewann 2,5 Sekunden vor der fehlerfreien Südtirolerin Dorothea Wierer. Dritte wurde 6,7 Sekunden zurück Eckhoffs Landsfrau Ingrid Landmark Tandrevold, die ebenfalls alle zehn Scheiben getroffen hatte. Knapp vor Hauser lag auch noch die Französin Anais Chevalier. „Mit nur einem Fehler am Schießstand hat das heute für mich eigentlich richtig gut gepasst. Damit habe ich mir eine perfekte Ausgangsposition für die Verfolgung geschaffen, und das war für mich heute fast das Wichtigste“, meinte die Kitzbühelerin.

📊 Biathlon-Weltcup in Östersund, Ergebnisse

  • Frauen, Sprint (7,5 km): 1. Tiril Eckhof (NOR) 18:44,6 Min. (1 Schießfehler=Strafrunde) - 2. Dorothea Wierer (ITA) +2,5 Sek. (0) - 3. Ingrid Landmark Tandrevold (NOR) +6,7 (0) - 4. Anais Chevalier (FRA) +15,4 (1) - 5. Lisa Hauser (AUT) +16,4 (1) - 6. Marte Olsbu Röiseland (NOR) +18,2 (1). Weiter: 42. Julia Schwaiger +1:20,4 Min. (2) - 46. Dunja Zdouc +1:23,6 (1) - 82. Katharina Innerhofer (alle AUT) +2:32,4 (4)
  • Stand Gesamtweltcup nach 24 von 26 Rennen: 1. Eckhoff 1.103 - 2. Röiseland 924 - 3. Hanna Öberg (SWE) 824. Weiter: 6. Hauser 786 - 24. Zdouc 318 - 31. Schwaiger 240 - 74. Innerhofer 24
  • Männer, Sprint (10 km): 1. Lukas Hofer (ITA) 22:27,1 Min. (0 Schießfehler=Strafrunden) - 2. Sebastian Samuelsson (SWE) +4,0 Sek. (0) - 3. Tarjei Bö (NOR) +14,4 (0) . Weiter: 13. Simon Eder +1:05,0 Min. (0) - 20. Felix Leitner +1:18,3 (1) - 35. David Komatz +1:40,3 (0) - 72. Harald Lemmerer (alle AUT) +2:41,1 (3).
  • Stand Gesamtweltcup (24 von 26 Rennen): 1. Johannes Thingnes Bö (NOR) 1.016 Punkte - 2. Sturla Holm Laegreid (NOR) 1.001 - 3. Fillon Maillet (FRA) 912. Weiter: 14. Eder 571 - 24. Leitner 274 - 30. Komatz 218

Julia Schwaiger und Dunja Zdouc kamen hingegen in einem Rennen mit knappen Zeitabständen diesmal nicht unter die besten 30. Katharina Innerhofer verpasste mit vier Strafrunden als 82. die Verfolgung deutlich, damit ist ihre Saison vorzeitig beendet. Für Weltmeisterin Hauser geht es im Jagdrennen hingegen noch um ihren achten Podestplatz des Winters. Im abschließenden Massenstart am Sonntag kämpft die Weltmeisterin als aktuell Dritte sogar noch um die kleine Kristallkugel. Die Kristalltrophäe im Einzel hatte sie sich schon bei der WM gesichert.

Hofer hielt sich ohne Strafrunde den Schweden Sebastian Samuelsson und den Norweger Tarjei Bö vom Leib, die ebenfalls keinen Fehlschuss begangen hatten. Für den Antholzer war es nach siebenjähriger Pause der zweite Weltcuperfolg. Johannes Thingnes Bö kam mit zwei Schießfehlern auf Rang sieben, damit behauptete der Titelverteidiger die Gesamtführung vor seinem unmittelbar vor ihm gelandeten Landsmann Sturla Holm Laegreid. Eder hatte ohne Fehlschuss etwas über eine Minute Rückstand. „Das war mit null Fehlern ein richtig gutes Rennen. Jetzt habe ich mir eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung geschaffen und es war wieder einmal wichtig, dass ich alle zehn Scheiben getroffen habe“, freute sich Eder. Felix Leitner wurde nach einer Extraschleife 20. David Komatz und Harald Lemmerer landeten außerhalb der besten 30. (APA)

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