44-Jähriger in Wildschönau von riesigem Schneebrett erfasst

Der Mann konnte sich selbst befreien. Sein Begleiter alarmierte die Rettungskräfte. Der Verschüttete blieb jedoch unverletzt und konnte sogar noch selber ins Tal abfahren.

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Der 44-Jährige konnte sich selbst aus dem Schneebrett befreien.
© ZOOM.TIROL

Wildschönau – Riesenglück hatten zwei Skitourengeher am Samstag in Wildschönau. Die beiden Tiroler fuhren gegen 12 Uhr unterhalb des Gipfels Lämpersberg ins Tal. Aufgrund des schlechten Wetters hatten sie sich entschlossen auf einer Seehöhe von ca. 2000 Metern umzukehren. Bei der Talfahrt löste dann einer der beiden ein Schneebrett.

„Es war riesig, etwa 200 Meter breit, 100 Meter lang mit einer Anrisshöhe von 50 bis 70 Zentimetern", schildert Alpinpolizist Christoph Silberberger.

Der 44-Jährige wurde etwa hundert Meter weit mitgerissen und bis zum Kopf verschüttet. „Nur eine Hand war noch frei. Damit konnte er Mund und Nase vom Schnee befreien". Sein Kamerad (46) alarmierte die Einsatzkräfte und begann mit seiner Schaufel zu graben. Die Bergung gelang – der Verschüttete blieb unverletzt und konnte sogar noch selber ins Tal abfahren, wo er den Rettungskräften den Hergang schilderte. Zum Glück – denn ein Helikopter musste einen Landeversuch aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse (Nebel, Schneesturm) abbrechen. (TT)

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