Hartberg leckt nach Remis die Wunden, Altach dreht das Spiel gegen Ried

Weil Hartberg im eigenen Stadion gegen St. Pölten in der 94. Minute den Ausgleich zum 3:3 kassierte, müssen die Steierer nun in der Qualifikationsgruppe weiterspielen.Schlusslicht Admira und Sturm Graz trennten sich mit einem torlosen Unentschieden.

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Enttäuschung pur bei Hartbergs Sascha Horvath.
© ERWIN SCHERIAU

Hartberg - St. Pölten 3:3 (0:1)

Der TSV Hartberg hat den Sprung in die Meistergruppe der Fußball-Bundesliga auf dramatische Art und Weise verpasst. Die Oststeirer trennten sich am Sonntag im eigenen Stadion vom SKN St. Pölten nach einem turbulenten Schlagabtausch mit 3:3 (0:1) und müssen als Tabellensiebenter in die Qualifikationsrunde. Trotz gedrehtem zweimaligem Rückstand fingen sich die Hartberger in der Nachspielzeit den Last-Minute-Ausgleich ein.

Tore von Bakary Nimaga (65.), Seifedin Chabbi (72.) und Sascha Horvath (76.) waren für die Gastgeber, die einen Sieg benötigt hätten, zu wenig. Für St. Pölten trafen Robert Ljubicic (40.), Taylor Booth (67.) und Kofi Schulz (94.). Die Niederösterreicher fuhren damit den erst zweiten Sieg im Frühjahr ein.

Austria - WAC 3:5 (1:3)

Der Wolfsberger AC hat nach einer überzeugenden Vorstellung aus eigener Kraft den Platz in der Meistergruppe der Fußball-Bundesliga abgesichert. Beim 5:3-(3:1)-Torspektakel bei einer lange Zeit uninspirierten Wiener Austria ließen sich die Lavanttaler im letzten Spiel des Grunddurchgangs am Sonntag auch von einem frühen Rückschlag nicht beirren.

Luka Lochoshvili (14.), Thorsten Röcher (33.), Dejan Joveljic (44.), Michael Liendl (53.) und Dario Vizinger (86.) trafen für den WAC, der am Osterwochenende als Fünfter ins Rennen um die Europacup-Startplätze geht. Für die Austria legte Marco Djuricin (6.) vor, Alexander Grünwald (66.) und Agim Zeka (78.) machten es im Finish kurz spannend. Für die Violetten war die Qualifikations-Gruppe bereits fix. Das Team von Peter Stöger startet dort mit zwei Zählern Rückstand auf die voranliegenden Hartberger.

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Altach - Ried 2:1 (0:1)

Die SV Ried geht ohne Erfolgserlebnis in die entscheidende Phase um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga, Altach dagegen mit breiter Brust. Die Vorarlberger besiegten am Sonntag im letzten Spiel des Grunddurchgangs Ried mit 2:1 (0:1), womit die Innviertler auch nach zehn Spielen unter Trainer Miron Muslic noch ohne Sieg sind. Matchwinner der Vorarlberger war Ried-Schreck Emanuel Schreiner.

Der Routinier war in der Pause eingewechselt worden und drehte die Partie mit einem Doppelpack. Zunächst erzielte er nach herrlicher Subotic-Flanke den Ausgleich (58.), in der Nachspielzeit verwertete er einen Foulelfmeter zum 2:1-Siegestreffer (91.). Schreiner hält damit bei vier Saisontoren, alle gegen Ried erzielt. Julian Wießmeier (33.) hatte die Innviertler in Führung gebracht.

Das Kellerduell lief als erstes Spiel vor Zuschauern im Stadion. Aufgrund der aufgeweichten Anti-Corona-Maßnahmen in Vorarlberg sahen 100 Gäste, wie Altach die gesamten 90 Minuten das Spiel bestimmte.

Admira - Sturm Graz 0:0

Admira und Sturm Graz beenden die erste Meisterschaftsphase in der Fußball-Bundesliga mit einer Nullnummer. Das Unentschieden vor der Punkteteilung ließ vor allem den Tabellenletzten hadern, denn die Südstädter hatten zum Abschluss des Grunddurchgangs die deutlich besseren Chancen. Sturm-Goalie Jörg Siebenhandl bewahrte seine Mannschaft vor einer Niederlage.

Die Admira geht nach nur drei Siegen nach der Punkteteilung als Schlusslicht in die Qualifikationsrunde. Mit nun sieben Punkten beträgt der Rückstand auf den Vorletzten Ried nur einen Punkt. Einen Stock höher sind es beim Ligavierten Sturm 19 Punkte und ein möglicher Vorteil in puncto Tordifferenz durch die Abrundung. Zwei fehlen auf den LASK, der Vorsprung auf den WAC beträgt drei Punkte.

📊 Tabelle Fußball-Bundesliga nach dem Grunddurchgang:


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