Mehr Geld für Erasmus: Zehn Millionen Menschen sollen profitieren

Mit einem Budget von 26,2 Millionen Euro ist das Austauschprojekt Erasmus für die nächsten sechs Jahre ausgestattet. Davon sollen rund zehn Millionen Menschen profitieren.

Rund 11 Milliarden Euro mehr sollen in den nächsten Jahren in das Bildungs- und Austauschprogramm Erasmus fließen.
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Brüssel – In das europäische Austausch- und Bildungsprogramm Erasmus fließt in den kommenden Jahren deutlich mehr Geld. Für die Jahre 2021 bis 2027 liegt das Budget bei 26,2 Milliarden Euro – was gut 11 Milliarden mehr sind als im vorherigen Zeitraum von 2014 bis 2020. Auf Österreich entfallen davon mehr als 500 Mio. Euro. Hinzu kommen noch rund 2,2 Milliarden Euro aus dem sogenannten EU-Außenfinanzierungsinstrumenten, wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte.

Es wird davon ausgegangen, dass rund zehn Millionen Europäer von dem Programm profitieren. Künftig soll auch stärker auf Inklusion sowie einen grünen und digitalen Wandel gesetzt werden.

So werde es etwa künftig finanzielle Anreize geben, mit dem Zug zu reisen, wobei Flugreisen nicht bestraft würden, da manche Gegenden schwierig mit der Bahn zu erreichen seien, erläuterte EU-Bildungskommissarin Marija Gabriel. Zu den Neuerungen gehören den Angaben zufolge auch Einzel- und Klassenaustausche von Schülern. Kleinere Organisationen wie Schulen sowie Jugend- und Sportvereine sollen einfacher Gelder beantragen können.

In den vergangenen drei Jahrzehnten haben den Angaben zufolge mehr als zehn Millionen Menschen aus 33 Ländern am Programm teilgenommen. Das Studenten-Austauschprogramm Erasmus gibt es seit 1987. Unter dem Namen Erasmus+ wurden 2014 bisherige EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengeführt. Es gilt als eines der beliebtesten EU-Programme. Es steht Schülern, Studierenden, Auszubildenden, Erwachsenen, Jugendlichen, Jugendarbeitern und Sporttrainern offen. (APA/dpa)


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