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Gut zu wissen: Wie gut ist der Sputnik-Impfstoff aus Russland?

Für die einen ist er ein hochwertiger Impfstoff mit einer Wirksamkeit von über 90 Prozent, für die anderen nur ein Instrument für politischen Machtgewinn. Wie Experten Sputnik V derzeit sehen und wie seine Chancen stehen, auch in Österreich zum Einsatz zu kommen, lesen Sie hier.

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An Sputnik V scheiden sich die Geister.
© PAVEL KOROLYOV

Wien, Paris, Moskau – Ein „guter Impfstoff" oder ein Mittel der „Propaganda" – an dem russischen Vektor-Impfstoff Sputnik V scheiden sich die Geister. Nach Ansicht von manchen Experten nutzen Länder wie Russland Corona-Vakzine gezielt im Ringen um internationalen Einfluss. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) steht ihm trotzdem offen gegenüber und brachte zuletzt sogar eine Produktion in Österreich ins Spiel. Ein Überblick über die derzeitigen Fakten:

💉 Wie funktioniert der Impfstoff?

Das vom staatlichen Gamaleja-Forschungszentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau entwickelte Vakzin ist ein sogenannter Vektorimpfstoff und damit dem Impfstoff von Astrazeneca ähnlich. Um die Informationen in den Körper zu schleusen, nutzen beide abgeschwächte, harmlose Viren. Ziel ist es, das Immunsystem dazu zu bringen, Abwehrreaktionen gegen Sars-CoV-2 hervorzurufen. Bei Kontakt mit dem Coronavirus ist der Körper dann vorbereitet und kann die Infektion besser eindämmen.

Verabreicht wird der russische Impfstoff in zwei Dosen im Abstand von 21 Tagen. Zu den Nebenwirkungen zählen Schmerzen an der Einstichstelle, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und teils grippeähnlichen Symptome. Zudem gibt es Berichte über Fieber und Schüttelfrost

💉 Wie gut ist Sputnik V?


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