Ronja Forcher singt „Danke“: „Bergdoktor"-Schauspielerin brachte ersten Song heraus

Seit Kindertagen spielt Ronja Forcher im ORF und ZDF die Tochter des „Bergdoktors“. Jetzt schlägt sie parallel einen neuen Weg ein: als Sängerin. Die 24-Jährige hat ihr erstes Lied veröffentlicht – mit einer Botschaft an die „Bergdoktor“-Fans.

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Ronja Forcher.
© Julia Hammerle

Berlin – Seit 14 Jahren steht Ronja Forcher im ZDF/ORF-Dauerbrenner „Der Bergdoktor“ vor der Kamera. Nun sagt die 24-jährige Tirolerin ihren Fans „Danke“ - und zwar mit ihrem ersten Song. Das gleichnamige Lied hat sie im Musikstudio Haus 2000 in Berlin aufgenommen. „Für mich ist das ja ein Neuland“, sagte die Hobbymusikerin der Deutschen Presse-Agentur. „Ich hab noch nie ein Lied unter solchen professionellen Bedingungen geschrieben.“

📽️ Video | Ronja Forcher – Danke

Entstanden ist das Lied gemeinsam mit Christian Raab und Marius Gröh vom Haus 2000, wie Forcher sagt. „Die beiden haben mich gefragt: Was willst du sagen? Und ich sagte: Ich will „danke“ sagen. So ist das Lied innerhalb von ein paar Tagen entstanden und ich hab es gleich eingesungen. Das Lied kommt vom Herzen.“ Bei diesem ersten Lied sei es ihr ein Anliegen gewesen, den Menschen zu danken, die sie und ihre „Bergdoktor“-Kollegen seit vielen Jahren begleiten. Der Song sei super angenommen worden. „Das freut mich riesig.“

„Danke“ soll nicht der einzige Song bleiben. Sie arbeite mit ihrem Team bereits wieder fleißig an neuen Songs und werde deswegen auch in den kommenden Monate wieder oft in Berlin sein. Gerne würde die 24-Jährige das Lied auch auf der Bühne singen und auf Tour gehen. „Ich hoffe, dass wir das 2022 realisieren können.“

Der Schauspielerei will Forcher treu bleiben. Musik und Schauspiel ließen sich sehr gut miteinander vereinen. 2022 feiere sie ihr 20-jähriges Kamera-Jubiläum. „Verrückt, wie die Zeit vergeht.“

Eine, die sagt und singt, was sie meint

Auf die Frage, wo Schauspielerin Ronja Forcher wohnt, würden viele im ersten Moment wohl antworten: "Am Berg." Schließlich kennt die 24-jährige Tirolerin ein Großteil seit 14 Jahren in der Rolle der Lilli Gruber in der beliebten Fernsehserie "Der Bergdoktor". Doch die Tochter des Schauspielers Reinhard Forcher fühlt sich gleich an drei Orten wohl: in den deutschen Städten Berlin und Hannover und in ihrer Geburtsstadt Innsbruck. Forcher ist jedoch nicht nur in dieser Hinsicht vielseitig.

Das zieht sich auch durch ihr Berufsleben: Neben der Rolle als Bergdoktor-Tochter besuchte sie noch die Wiener "1st filmacademy"-Schauspielschule 2014/2015, zudem überzeugte sie beim Tiroler Landestheater von 2017 bis 2019 u. a. in den namhaften Rollen des Gretchens in Goethes "Faust" und Kreusa in Grillparzers "Das goldene Vlies".

Nun betritt die umtriebige Mitt-zwanzigerin eine weitere Bühne: die der Musikbranche. Im Musikstudio Haus 2000 in Berlin hat sie das Lied "Danke" aufgenommen, welches von Herzen gekommen sei und nicht der einzige Song bleiben soll. Forcher würde gerne 2022 auf Tournee gehen. Schauspielen und Singen lasse sich gut verbinden. Leise war Forcher schließlich noch nie.

Sie, die im Alter von vier Jahren erstmals vor der Kamera stand, sagt, wenn ihr etwas nicht passt. 2015 gründete sie mit vier Schauspielkolleginnen das ALICE Ensemble, ein reines Frauenensemble, um dem Ungleichgewicht zwischen Frauen und Männern in der Theaterwelt entgegenzuwirken. Sie zeigt, was sie hat: 2017 zog sie sich für den Playboy aus und zierte auch das Cover. Und sie tritt ein für ihre Überzeugungen. Forcher engagiert sich für vier verschiedene Stiftungen, wie "Brot für die Welt", um etwas zu bewegen. Ihren Ruhepol hat Forcher im Privatleben gefunden: mit ihrem Verlobten Felix Briegel. Den will sie übrigens irgendwo in der Natur heiraten - vielleicht am Berg. (su)


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