Schaub und Trauner hoffen auf gutes Ergebnis gegen Dänemark

Am Mittwoch wartet für das ÖFB-Team mit Dänemark ein starker Gegener. Es sei der erste richtige Härtetest in der WM-Quali, so Trauner. Über eine mögliche Niederlage und deren Folgen will Schaub nicht nachdenken.

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Für Gernot Trauner (l.) ist das kommende Spiel gegen Dänemark richtungsweisend.
© GEPA pictures/ Michael Meindl

Wien – Am Tag nach dem 3:1 über die Färöer haben sich die österreichischen Fußball-Teamspieler Louis Schaub und Gernot Trauner schon mit der nächsten Aufgabe in der WM-Qualifikation beschäftigt. Am Mittwoch gastiert mit Dänemark ein Gegner mit weit höherer Qualität im Happel-Stadion – eine Pleite gegen den mit zwei Punkten und dem deutlich besseren Torverhältnis voranliegenden Spitzenreiter hätte wohl gravierende Auswirkungen auf die Chancen des ÖFB-Teams, Platz eins zu erreichen.

Über ein derartiges Szenario wollte sich Schaub aber erst gar keine Gedanken machen. "Das wäre der falsche Ansatz", sagte der Mittelfeldspieler am Montag in Wien. "Wir denken nicht daran, wir denken nur an das nächste Spiel, da wollen wir Vollgas geben." Der Start in die Quali sei mit dem 2:2 in Schottland nicht perfekt gewesen, gestand Schaub. "Aber mit einem guten Ergebnis am Mittwoch sind wir voll da."

Dänemark eröffnete die WM-Quali mit einem 2:0 in Israel, am Sonntag legte die zweite Garnitur ein 8:0 gegen die Republik Moldau nach. "Wir wissen, dass sie gut drauf sind, aber wir können uns auch steigern", beteuerte Schaub.

Louis Schaub sieht nach dem Spiel gegen Färör noch Verbesserungspotenzial.
© HANS PUNZ

Verbesserungspotenzial gibt es unter anderem bei ruhenden Bällen, aus denen alle drei bisherigen Quali-Gegentore entsprangen. "Wir müssen die Standards besser verteidigen, nach vorne noch mehr Druck erzeugen und die Chancen nutzen. Das wird wichtig sein, denn so viele Chancen werden wir nicht bekommen", erklärte der Luzern-Profi.

Gegen die Färöer habe man die nötige Coolness vor dem Tor vermissen lassen, sagte Schaub. "Es war ein verdienter Sieg, wir haben ganz gut auf den Rückstand reagiert. Doch nach der Pause hätten wir ein Tor nachlegen können oder müssen."

Dem 0:1 ging eine Regelwidrigkeit des Torschützen Sonni Nattestad voraus. "Es war meiner Meinung nach ein klares Foul. Er hat mich nach unten gedrückt", erzählte Trauner. Glücklicherweise habe die Aktion keinen relevanten Einfluss auf den Ausgang des Spiels genommen. "Wichtig war die Reaktion, die die Mannschaft gezeigt hat", betonte der Innenverteidiger.

Man dürfe sich von den drei Gegentoren aus Standardsituationen nicht verunsichern lassen, forderte der LASK-Profi. "Es hat zig andere Situationen gegeben, die wir top verteidigt haben."

Das bevorstehende Duell mit Dänemark ist laut Trauner "ein wenig richtungsweisend. Es ist der erste richtige Härtetest, es sind die zwei stärksten Mannschaften dieser Gruppe, da wird es auf Kleinigkeiten ankommen. Wenn wir vorne und hinten kaltschnäuzig sind, haben wir die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen", erklärte der Oberösterreicher. (APA)


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