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Sechs Zivilisten bei Selbstmordanschlag auf Café in Somalia getötet

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Baidoa – Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Café in Somalia sind am Samstag sechs Zivilisten getötet worden. Ein Selbstmordattentäter der islamistischen Al-Shabaab-Miliz habe seinen Sprengsatz vor einem Café in der Stadt Baidoa rund 250 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Mogadischu gezündet, erklärte die Polizei. Außer dem Attentäter seien sechs Zivilisten getötet und sieben weitere Menschen verletzt worden.

Das eigentliche Ziel des Anschlags war nach Angaben eines Polizisten der örtliche Gouverneur Ali Wardheere, der in dem Café Tee getrunken habe. Er habe den Anschlag aber überlebt. Zwei seiner Leibwächter seien unter den Verletzten, einer von ihnen sei schwer verletzt worden.

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Die Al-Shabaab-Miliz bekannte sich mit einer im Internet verbreiteten Erklärung zu dem Anschlag und bestätigte, dass der Gouverneur das Ziel des Anschlags gewesen sei. Die Gruppe mit Verbindungen zu Al-Kaida verübt regelmäßig Angriffe in Somalia, auch in der Hauptstadt Mogadischu. Sie kämpft seit mehr als einem Jahrzehnt gegen die international anerkannte Regierung des ostafrikanischen Landes.

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