33-Jähriger nahe Krankenhaus in Paris erschossen, Täter flüchtig

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Polizisten am Tatort.
© ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Paris – In Paris ist ein 33-jähriger Mann in der Nähe eines Krankenhauses erschossen worden. Eine ebenfalls 33-jährige Frau wurde am Montagnachmittag schwer verletzt und schwebte am Abend immer noch in Lebensgefahr, bestätigte die Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur in Paris. Das Opfer sei der Justiz bekannt gewesen, so die Staatsanwaltschaft. Sie ermittelt wegen Mordes und versuchten Mordes. Der mutmaßliche Schütze war auch am Abend auf der Flucht.

Die verletzte Frau soll eine Mitarbeiterin des Wachpersonals sein. Wie die Nachrichtenagentur AFP ergänzend aus Ermittlerkreisen berichtete, war der getötete Mann den Behörden wegen Drogenhandels und bandenmäßig organisierten Mordes bekannt.

Tat war wohl eine Art Abrechnung, kein Terroranschlag

Man gehe von einer Art Abrechnung aus, nicht von einem terroristischen Angriff oder einem Angriff auf das Impfzentrum gegen Covid-19, das sich ebenfalls dort befinde, sagte Francis Szpiner, der Bürgermeister des 16. Stadtbezirks. Der Vorfall ereignete sich vor dem Henry-Dunant-Krankenhaus im Südwesten der Hauptstadt. Das Stadtviertel gilt als sozial gehoben.

Das spätere Todesopfer sei mehrfach vom Täter ins Visier genommen worden, so Bürgermeister Szpiner. Die Frau sei wahrscheinlich von einer verirrten Kugel getroffen worden. Der Verdächtige flüchtete auf einem Motorroller oder Motorrad. Das geriatrische Krankenhaus liegt Nahe der Porte de Saint-Cloud. Dort befindet sich aktuell auch ein Impfzentrum gegen Covid-19.

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"Ich hörte einen Knall, und ich sah einen Kerl mit einer Kapuze, der eine Kugel abfeuerte, und ich sah einen Typen am Boden", zitierte der Sender BFM TV den Manager eines Restaurants, das sich gegenüber vom Tatort befindet. Der Angreifer habe aus nächster Nähe auf das Opfer geschossen, sei dann auf sein Gefährt gestiegen und davongefahren.(APA/dpa)


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