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Pro & Contra zum Davis-Cup: Tennis-Spektakel oder Breitensport im Out?

Tirol zog wie erwartet einen ganz großen Fisch im Weltklasse-Tennis an Land: Innsbruck wird nämlich einer von drei Austragungsorten des Davis-Cup-Finalturniers (25. November bis 5. Dezember). In der Olympiahalle werden dabei ein Viertelfinale und sechs Gruppenspiele ausgetragen, darunter jene von Österreich mit US-Open-Sieger Dominic Thiem, Serbien mit Branchen-Primus Novak Djokovi? und Deutschland mit Alexander Zverev. Bei der mit fast sechs Millionen Euro budgetierten Veranstaltung - zwei Mio. Euro fördert die öffentliche Hand - wird auf bis zu 7000 Zuschauer in der Halle gehofft.

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PRO

Von Florian Madl

Sport ist Unterhaltung; die Protagonisten verdienen Geld. Wenn also ein Novak Djokovic im November seine Bühne in der Innsbrucker Olympia­halle betritt, macht das der Serbe berufsbedingt für einige Hände voll Euro. Soll er, der Weltranglisten-Führende, der 18-fache Grand-Slam-Sieger. Einen wie ihn zu beherbergen, garantiert Innsbruck (150.000 Euro Beitrag) und Tirol (350.000) jedenfalls mehr Aufmerksamkeit, als von den Kommunen in der Vergangenheit für so manches Mäzenatentum vulgo Sponsoring ausgegeben wurde. Den Härte-Topf für kleine Vereine schmälert das Gastspiel der Weltbes­ten keineswegs – der NPO-Fonds wurde bislang nicht einmal ausgeschöpft.


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