Mittendrin statt nur dabei: Tirol tanzt den „Jerusalema Dance"

Es sind einfache Schritte, die ganz viel Lebensfreude ausdrücken: Die „Jerusalema Dance Challenge" soll während der Pandemie Zusammenhalt, Freude und Glück vermitteln und daran erinnern: Es kommen auch wieder bessere Zeiten. Das lassen sich viele Tiroler nicht zwei Mal sagen.

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Das sieht man auch nicht alle Tage: Der Inzinger Pfarrer tanzt mit seinen Ministranten während der Ostermesse den Jerusalema Tanz.
© Wolfgang Walch

Innsbruck – Vier Tapser mit dem linken Fuß, vier mit dem rechten, dann abwechselnd mit beiden Beinen im Rhythmus des Liedes hüpfen. Aber wissen Sie was? Eigentlich ist alles egal: Hauptsache Tanzen, Hauptsache Spaß haben. Es geht um Zusammenhalt, Lebensfreude und das Miteinander – trotz Abstand und Maske. Darum geht es in dem Text des Liedes "Jerusalema" vom DJ "Master KG". Und das ist auch der Geist der dazugehörigen "Dance Challenge". Tausende Menschen weltweit haben schon mitgemacht und immer noch kommen neue Videos dazu. Auch die Tiroler zeigen, dass sie die Hüfte schwingen können. Hier die besten Clips:

Oster-Tanzeinlage in Inzing

Das sieht man auch nicht alle Tage: Es ist Ostersonntag und Inzing feiert die Ostermesse. So weit so gut. Aber es kommt noch besser – viel besser. Pfarrer Josef Scheiring schwingt gemeinsam mit seinen Ministranten das Tanzbein zu „Jerusalema" – erst im Altarraum, dann verlassen sie langsam und fröhlich klatschend die Kirche. Der Pfarrer überrascht alle und wird auch prompt zum Internethit. Tausende Male wird das Video in den sozialen Netzwerken geteilt.

🩺 Die ganze Klinik tanzt!

Pfleger, Ärzte, Therapeuten und Köche. Im Behandlungszimmer, in der Küche, auf der Rolltreppe oder gleich direkt auf dem Hubschrauberlandeplatz. Größer könnte ein Zeichen des Optimismus nicht sein, als wenn 140 Mitarbeiter der Tirol Kliniken, die in der Krise besonders gefordert sind, voller Freude an der Challenge teilnehmen. Da tanzen sogar manche Patienten mit!

💪 Ein Mutmacher aus dem Pillerseetal

Wir alle sitzen im selben Boot... äh, Bus natürlich! So einer fährt nämlich bei der „Jerusalema Challenge" aus dem Pillerseetal durchs Bild und sammelt nach und nach immer mehr Menschen ein. Leute aus der Gastro, von Skigebieten, Geschäften, Vereinen – alle sind dabei. Nächster, Halt, next stop: Miteinander, Zuversicht, Toleranz und Optimismus.

🍲 Gemeinsam für die Gastronomie

Egal ob auf dem Dach, mit dem Pferd, im Sessel mit einer Knieverletzung oder im Schafstall: Der Alpengasthof zur Post in Schattwald tanzt – nicht nur für sich, sondern für die gesamte Gastronomie. Da kommt Freude auf!

🤓 Schule einmal anders

Das Miteinander in den Schulen hat sich im vergangenen Jahr ins Internet verschoben. Umso schöner ist es mitanzusehen, wenn die Schüler, Lehrer und die Direktorin der HLWest gemeinsam durch das Schulgebäude grooven.

🤗 Lebensfreude bei der Lebenshilfe

Pure Lebensfreude zeigt die Lebenshilfe Reutte in ihrem Video.

👨‍⚕️🔴 Auch die Tiroler Rote Nasen Clowndoctors sind dabei

🎉 Partystimmung in Seefeld

Geöffneter Berggasthof, keine Masken, Partystimmung – die Rosshütte in Seefeld ist bereits im September auf den „Jerusalema"-Trend aufgesprungen. Vor einzigartiger Bergkulisse wird der internationale Trend mit links „tirolisiert".

👩‍🎓 Jerusalema im Hochschul-Style

Auch das MCI lässt sich den Spaß nicht entgehen und tanzt sich durch Innsbruck. (TT.com/foidi)


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