Investorengruppe "Freunde der Austria" soll Lizenz für "Veilchen" sichern

Man werde alles unternehmen, um den Fortbestand des Clubs zu sichern, teilte die Austria in einer Aussendung mit. Es sei eine Investorengruppe im Entstehen, die den Wienern die Spielgenehmigung für die Bundesliga ermöglichen soll.

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Die Fans der Austria trugen ihren Verein symbolisch bereits zu Grabe.
© GEORG HOCHMUTH

Wien – Die Gremien von Austria Wien versuchen alles, um die Bundesliga-Lizenz für die kommende Saison doch zu erhalten. Nach einer Sitzung des Verwaltungsrats des Vereins und des Aufsichtsrats der FK Austria Wien AG am Freitagabend teilten die Violetten mit, dass über Initiative des Präsidiums eine Investorengruppe der "Freunde der Austria" im Entstehen sei. Diese soll laut Mitteilung vom Samstag "zusätzliche Sicherstellungen für den Erhalt der Lizenz ermöglichen".

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Man werde alles unternehmen, um den Fortbestand des Clubs zu sichern, hieß es in einer Presseaussendung. Der Austria fehlt laut Berichten eine Bankgarantie über mehrere Millionen Euro. Der Senat 5 der Bundesliga hatte der Austria am Dienstag als erste Instanz die Lizenz für 2021/22 verweigert. Der Club kündigte am Samstag offiziell an, gegen diesen Beschluss Protest einzulegen.

Mit neuen Unterlagen, die bis kommenden Mittwoch vorgelegt werden müssen, will man die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Danach entscheidet das Protestkomitee als zweite Instanz bis 28. April. Im Fall eines weiteren negativen Bescheids bliebe der Austria als letzte Möglichkeit der Gang vor das Ständige Neutrale Schiedsgericht. Sollte die Austria die Lizenz nicht erhalten, droht dem Traditionsverein die Insolvenz. (APA)

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