Boulder-Finale beim Weltcupauftakt ohne österreichische Beteiligung

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Für Jessica Pilz und Co. lief es nicht nach Wunsch.
© GEPA pictures/ Jasmin Walter

Für Österreichs Kletterer hat es beim Boulder-Weltcupauftakt in Meiringen (SUI), dem ersten seit knapp zwei Jahren wegen der Coronapause, am Samstag keine Finalteilnahmen gegeben. Das rot-weiß-rote Trio Nicolai Uznik (SV St. Johann i.R.), Franziska Sterrer (NFÖ Vöcklabruck) und Jessica Pilz (ÖAV Haag) schied jeweils im Halbfinale aus und erreichte somit nur Top-15-Ränge. Am Freitag war Jakob Schubert nur 23. geworden.

Für Uznik, der in Klagenfurt vergangene Woche den Heim-Europacup gewonnen hatte, bedeute Rang 14 mit einem Top und zwei Zonen in einem schwer geschraubten Halbfinale dennoch Grund zur Freude. "Bei einem so stark besetzten Wettkampf vorne mitzukämpfen, ist eine gute Bestätigung für den eingeschlagenen Weg. Wenn man im Halbfinale steht, will man das Finale erreichen, deswegen ist mir jetzt nicht nach jubeln. Aber mit etwas Abstand betrachtet, werde ich mit dem Ergebnis sicher zufrieden sein."

Was schön zu sehen war: Wenn es den drei aufgeht, können sie alle ins Finale klettern. Das gibt jedenfalls Auftrieb.
Katharina Saurwein, KVÖ-Nationalcoach

Knapp am Finaleinzug der besten Sechs vorbeigeschrammt sind Olympia-Fixstarterin Jessica Pilz und Franziska Sterrer. Sterrer wurde Elfte, Pilz Zwölfte. "Physisch fühle ich mich gut, da war muss ich mich im internationalen Vergleich nicht verstecken. Es sind eher Kleinigkeiten, die noch besser werden müssen. Beim Bouldern spielen viele Faktoren zusammen", erklärte die Niederösterreicherin Pilz.

So sah es auch KVÖ-Nationalcoach Katharina Saurwein: "Was schön zu sehen war: Wenn es den drei aufgeht, können sie alle ins Finale klettern. Das gibt jedenfalls Auftrieb." Die nächste Chance auf Weltcup-Ebene gibt es ab 21. Mai 2021 in Salt Lake City (USA), wo an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden gebouldert wird. (APA)

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