Die bewegendsten Momente bei der Trauerfeier für Prinz Philip

Mit einer bewegenden Trauerfeier hat die britische Königsfamilie Abschied von Prinz Philip genommen. Queen Elizabeth II. wirkte gefasst, sie saß mit etwas Abstand zu ihren Kindern und Enkeln ganz vorn in der Kirche. Besonders Thronfolger Charles wirkte ergriffen.

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Wegen der Corona-Pandemie fand die Zeremonie auf Schloss Windsor nur im kleinsten Kreis mit 30 Gästen statt.
© YUI MOK

Windsor – Wegen der Corona-Pandemie im kleinsten Kreis hat die britische Königsfamilie am Samstag in Windsor Abschied von Prinz Philip genommen. Die drei bewegendsten Momente:

Thronfolger Prinz Charles (72) wirkte sehr gefasst, als er dem Sarg seines Vaters folgte.
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👑 Ein sichtlich ergriffener Thronfolger:

Der älteste Sohn von Queen Elizabeth II. und Prinz Philip, Charles, wirkte vor und während der Trauerfeier besonders ergriffen. Im Trauerzug ging er direkt hinter dem Sarg seines Vaters und kämpfte augenscheinlich mit den Tränen. Auch während des Gottesdienstes wirkte er besonders berührt.

Queen Elizabeth II. saß ganz allein vorn in der Kirche und verfolgte aufmerksam den Gottesdienst.
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👑 Eine gefasste Königin:

Queen Elizabeth II. bewahrte - wie so oft - auch bei der Trauerfeier für ihren verstorbenen Mann Haltung. Ganz allein saß sie vorn in der Kirche und verfolgte aufmerksam den Gottesdienst. Erst drei Plätze weiter fand Sohn Andrew Platz. Anders als mehrere der anderen Frauen trug sie keinen Trauerschleier vor dem Gesicht. Zu ihrer schwarzen Mund-Nase-Bedeckung mit weißem Rand und einem schwarzen Hut setzte sie in der Kapelle zwischendurch eine Lesebrille auf.

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Mit gesenktem Kopf las sie Rede- und Liedtexte mit. Den Weg vom Auto zu ihrem Platz und wieder hinaus ging sie ebenfalls nur mit dem Erzbischof von Canterbury und dem Dekan von Windsor an ihrer Seite - ohne gestützt zu werden.

Prinz William und sein Bruder Prinz Harry.
© ALASTAIR GRANT

👑 Die vereinten Brüder:

Spätestens seit Prinz Harrys Abschied in die USA gilt das Verhältnis zwischen ihm und seinem älteren Bruder William als angespannt. Wie die beiden sich nun beim Wiedersehen geben würden, wurde mit Spannung erwartet. Das Bild, wie sie 1997 nach dem Unfalltod ihrer Mutter Diana als Kinder hinter dem Sarg gingen - damals mit Großvater Philip - ging in die Geschichte ein. Nun folgten sie gemeinsam dem Sarg des Großvaters.

Was vor dem Gottesdienst formal wirkte, sah im Anschluss entspannter aus. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Harry am Ausgang der St.-Georgs-Kapelle zunächst mit Williams Ehefrau Herzogin Kate sprach. Als William hinzu kam, schritten die drei gemeinsam - Harry mit Maske in der Mitte - über das Gelände. (APA/dpa)


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