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Freude über seltenen Kitzbock im Außerfern

„O’Kalibra“ ist eine echte Rarität. Sie ist die einzige Grüenochte Ziege in Österreich. Jetzt gab’s Nachwuchs und Karin Ried-Weinzierl hofft auf die Zucht dieses Farbschlags.

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Es war Liebe auf den ersten Blick zwischen Karin Ried-Weinzierl und den Walliser Schwarzhalsziegen (l.). Inzwischen züchtet sie die widerstandsfähigen Gebirgsziegen erfolgreich. Eine Rarität hat sie auch im Stall: eine Grüenochte Geiß (r.). Diese sorgte jetzt für putzigen Zwillingsnachwuchs. Kitzbock „Tino“ soll die Zucht des seltenen Farbschlags sichern.
© Ried

Von Simone Tschol

Nesselwängle – Sie gehören zur Schneetalalm wie der Kaiserschmarren und der Kaspressknödel – die Walliser Schwarzhalsziegen. Stolze Besitzerin ist Hüttenwirtin Karin Ried-Weinzierl aus Nesselwängle. „Ich habe die Schwarz-Weißen einmal gesehen und mich sofort verliebt“, erinnert sie sich zurück. 2004 schaffte sie sich die ersten drei Tiere an. Die Liebe zu den meckernden Vierbeinern wurde immer größer und so fing sie schließlich mit der Zucht dieser Ziegenrasse an, welche sie bis heute leidenschaftlich betreibt.

Die Walliser Schwarzhalsziege, auch Sattelziege, Gletschergeiß, Vispertalerziege oder Halsene genannt, ist eine der ältesten Hausziegenrassen der Welt. Sie wird vor allem im Kanton Wallis in der Schweiz gehalten und gilt als Hochgebirgsrasse. Sie ist vor allem dadurch kennzeichnet, dass die vordere Körperhälfte schwarz und die hintere weiß behaart ist. Das Fell ist grundsätzlich langhaarig und sie gilt als ideale Landschaftspflegeziege – sie schält und verbeißt jegliche Art von Gehölzen.


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