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Ayurvedischen Küche: Mit heißem Brei geht die Sonne auf

Warme Gerichte gehören in der ayurvedischen Küche zum Frühstück. Das unterstützt das Verdauungsfeuer „Agni“.

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Warme Gerichte gehören in der ayurvedischen Küche zum Frühstück.
© Vanessa Maas

Von Andrea Wieser

Innsbruck, Wien – Es geht um nichts Geringeres als das Feuer in der ayurvedischen Küche. Genauer gesagt um das Verdauungsfeuer, das so genannte „Agni“. Es muss am Morgen erst einmal richtig in Schwung gebracht werden. „Bis zehn Uhr vormittags brennt es noch nicht auf Hochtouren, deshalb kann man mit leckeren, warmen Porridges das Verdauungsfeuer morgens aktivieren“, weiß Adi Raihmann. „Ideal ist es, wenn man beim warmen Frühstück auch gleich noch heimisches Superfood wie zum Beispiel Buchweizen, Amaranth, Leinsamen oder heimisch angebauten Chiasamen beimengt.“

Hinter der Idee mit dem Verdauungsfeuer steckt in der ayurvedischen Küche eigentlich der Ansatz, sich so bekömmlich und so wenig belastend für den Körper wie möglich zu ernähren. Das wirkt sich schlussendlich auf die Lebensenergie, das so genannte „Prana“ aus. Dass Lebensmittel in der Regel warm vom Körper besser verdaut werden können, gilt auch als Grundpfeiler der TCM, der traditionellen chinesischen Medizin. Beides Lehren, die sich in vielen Bereichen überschneiden.


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