2020 sieben Angriffe bei Berlin: Serienvergewaltiger kommt nie wieder frei

Im vergangenen Sommer jagt die Polizei am Berliner Stadtrand wochenlang einen Serienvergewaltiger. Nach einer Großfahndung kann sie ihn schlussendlich festnehmen. Vor Gericht legt er ein Geständnis ab.

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Der Angeklagte wollte zu Prozessbeginn im Februar nicht vor den Medien auftreten.
© dpa

Berlin – Nach einer Serie von Vergewaltigungen junger Frauen in Berlin und Brandenburg ist gegen einen 30-Jährigen eine hohe Haftstrafe verhängt worden. Der Täter soll für 14 Jahre ins Gefängnis, urteilte das Landgericht in der Hauptstadt. Zudem wurde die Sicherungsverwahrung des Mannes angeordnet.

Der Mann hatte im Sommer 2020 sieben Frauen attackiert und sechs von ihnen vergewaltigt. Die Opfer waren zwischen 14 und 27 Jahre alt. Dem Angeklagten waren in dem Prozess sechs Vergewaltigungen, eine versuchte Vergewaltigung sowie Körperverletzung und versuchte räuberische Erpressung vorgeworfen worden. Der Angeklagte hatte die Taten gestanden. Mit dem Strafmaß entsprach das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft.

Die Tatserie hatte große Besorgnis ausgelöst. Die Frauen waren auf eher entlegenen Wegen südlich des Wannsees in Berlin und Brandenburg angegriffen worden, die siebte Tat geschah in Bernau. Die Opfer waren laut Ermittlungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Der Täter habe die Frauen zunächst freundlich angesprochen, sie dann in seine Gewalt gebracht und vergewaltigt. (dpa)

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