Wissen wo der Schuh drückt: Van der Bellen sprach mit Tiroler Bürgermeistern

Bundespräsident Alexander Van der Bellen ließ sich bei einer Videokonferenz mit den Bürgermeistern von Sölden, Jungholz, Mayrhofen und Rattenberg über die Situation in ihren Gemeinden informieren. Kern des Gesprächs bildete dabei der Tourismus.

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Bundespräsident Van der Bellen im Internet-Gespräch mit vier Tiroler Bürgermeistern.
© HBF/Karlovits

Wien – In Zeiten der Krise das direkte Gespräch mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen suchen, wenn auch nur via Internet. Dieses Ziel verfolgt Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Er sucht das Gespräch mit Künstlern ebenso mit Kindergartenpädagoginnen oder mit Jugendlichen. Zum Gespräch am Montag lud er vier Gemeindechefs aus Tirol vor die Kamera. Vor allem die Situation im Tourismus war das zwangsläufige Thema im Talk mit Karina Konrad (Jungholz), Monika Wechselberger (Mayrhofen) sowie Bernhard Freiberger (Rattenberg) und Ernst Schöpf (Sölden).

📽️ Video | Bundespräsident Van der Bellen im Gespräch mit Tirolern

Schöpf erklärte dem Staatsoberhaupt, wie angespannt die Situation im Ötztal ist. Der Söldener Bürgermeister sieht einen Wandel mit Bezug auf die Impfung. Skeptiker von einst kann es nun nicht schnell genug gehen. Ähnliches ortet er bei den Gästen: „Unsere Gäste liegen auf der Lauer“.

Wechselberger erzählt Van der Bellen von einem in der Gemeinde eingerichteten „Sorgentelefon“. Man hoffe, dass der Bundespräsident bald ins Zillertal komme und „Gäste mitnimmt“, sagte sie und zitierte dabei eine Bewohnerin ihres Ortes. Alle Bürgermeister hoffen – und mit ihnen der Bundepräsident, dass die Sommersaison keinen Rückschlag mehr erleidet. (TT)

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