Kleinkind im Innviertel von Kindergarten-Bus überrollt und getötet

Der Bub dürfte sich selbst aus dem Buggy befreit haben und vor das Fahrzeug gerannt sein. Der 22-jährige Lenker erlitt einen schweren Schock und wurde ins Spital gebracht.

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Der Unfall ereignete sich, als der Bruder des Kleinkinds vom Kindergarten heim gebracht wurde.
© MANFRED FESL

Höhnhart – Ein eineinhalbjähriger Bub ist Mittwochmittag in Höhnhart (Bezirk Braunau) in Oberösterreich von einem Kindergarten-Bus überrollt und getötet worden. Laut Polizei war das Kind angegurtet in einem Buggy gesessen. Es dürfte sich selbst aus der Sicherung befreit haben und vor den Kleinbus, der am Straßenrand gehalten hatte, gerannt sein. Beim Anfahren kam es zu dem Unfall. Der 22-jährige Lenker erlitt einen schweren Schock und wurde ins Spital gebracht.

Gegen 11.45 Uhr hielt der Bus vor dem Elternhaus des Eineinhalbjährigen. An Bord waren neben dem Lenker und einer Begleiterin auch fünf Kindergartenkinder, darunter der fünfjährige Bruder des späteren Opfers. Der Fünfjährige stieg aus und wurde seiner Mutter übergeben. Der Buggy mit dem Kleinkind stand in der Zwischenzeit am Garagenvorplatz des Hauses.

Während die Mutter den Größeren in Empfang nahm, dürfte der kleine Bruder den Gurt des Kinderwagens gelöst haben. Er rannte unbemerkt vor den stehenden Bus. Als dieser wieder anfuhr, wurde er vom rechten Vorderrad überrollt. Reanimationsversuche blieben erfolglos, der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Buben feststellen. Die Angehörigen und die Kindergartenkinder wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Der Lenker wurde mit einem schweren Schock ins Spital eingeliefert. (APA)

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