Eine Million für modernes Veranstaltungszentrum in Breitenwang

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Seit fast drei Jahrzehnten spielt das VZ eine wesentliche Rolle für Veranstaltungen im Talkessel. Jetzt wurde es generalsaniert.
© Tschol

Breitenwang – Es geht in die finale Phase für die Gemeinde Breitenwang, was die Sanierung des Veranstaltungszentrums angeht.

Das Gebäude, das im Dezember 1993 eröffnet wurde, spielt seit knapp drei Jahrzehnten eine ganz wesentliche Rolle, wenn es im Reuttener Talkessel darum geht, Großveranstaltungen durchzuführen. „Jetzt ist natürlich grad alles anders. Aber für gewöhnlich sind zwischen 25.000 und 30.000 Personen pro Jahr im Haus unterwegs“, weiß Bürgermeister Hanspeter Wagner, „ob bei Konzerten, anderen größeren Veranstaltungen, Seminaren oder Konferenzen.“

Das Gebäude bietet neben dem großen Tauernsaal noch kleineren Einheiten wie dem Saal Ehrenberg, dem Saal Kreckelmoos und dem Saal Fort Claudia Platz. Zudem befinden sich dort noch das Restaurant Alina sowie drei Wohnungen, von denen derzeit zwei bewohnt sind und eine als Büro genutzt wird.

Lange Liste für Sanierung, jährlich 250.000 Euro veranschlagt

Die Betriebsamkeit im Haus beanspruchte über die Jahre natürlich auch das Interieur. Bereits vor drei Jahren wurde daher mit der Sanierung des VZ, wie es im Bezirk kurz genannt wird, begonnen. Wagner: „Wir haben es so angelegt, dass wir das Haus nach und nach modernisieren wollten. Jährlich wurden 250.000 Euro dafür veranschlagt, und wenn alles fertig ist, werden wir summa summarum eine knappe Million Euro investiert haben.“

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Und die Liste, die inzwischen abgearbeitet wurde, ist lang. So wurde die Technik verändert, Heizungs- und Lüftungsanlagen saniert, die Glasdächer erneuert, der Holzboden im großen Saal getauscht und die Bestuhlung ersetzt.

„Innen sind die Arbeiten so gut wie fertig. Jetzt werden wir dem Haus noch von außen zu neuem Glanz verhelfen und neue Farbe auf die Fassade auftragen. Auch der Saal Fort Claudia wird noch neues Mobiliar erhalten. Dann ist die Sanierung endgültig abgeschlossen“, erläutert Gemeindechef Wagner.

Das Veranstaltungszentrum ist seit drei Jahren komplett im Besitz der Gemeinde, Darlehen und Leasingvertrag sind abbezahlt. Es sei wichtig, Instandhaltungsarbeiten zeitgerecht zu erledigen. „Man muss schon dran-, oder wie es jetzt heißt, up to date bleiben. Schließlich will man solch einen Wert ja erhalten und nicht verlottern lassen“, sagt Wagner. (fasi)


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