Stapfsperre am Malchbach: Auftakt zu einem 20-Jahre-Projekt in Imst

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Die Stapfsperre ist die letzte Sperre vor der Stadt Imst.
© Paschinger

Imst – Die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) arbeitet derzeit hart an der Siedlungsgrenze zur Stadt Imst: Die so genannte Stapfsperre am Malchbach, kurz vor dem Stapf-Werk, wurde in Angriff genommen. Sie ist ein erstes Detail eines Riesenvorhabens, das die Stadt insgesamt vor den Wildbächen schützen soll: „Wir haben ein generelles Projekt, das auf insgesamt 20 Jahre ausgerichtet ist und gut 30 Millionen Euro kosten wird, ausgearbeitet“, erklärt der Gebietsbauleiter der WLV im Oberland, Daniel Kurz.

Die Wochen bis zur richtig einsetzenden Schneeschmelze werden nun genutzt, um den Riegel wieder fit zu machen. Im Herbst stehen dann die „Pfadi“- und die Hachle-Sperre an. „Da muss dann alles schnell gehen“, so Kurz. Immerhin gelte es, die Stadt vor drohendem Geschiebe in der nächsten Hochwasserperiode zu sichern. „Das ist die große Herausforderung“, erklärt der Gebietsbauleiter.

Der Malchbach hat mit seinem mitgebrachten Geröll auch an den Uferbauten in der Stadt schon Schäden angerichtet. „Dieser Abschnitt in der Stadt wird eng mit der Gemeinde abgestimmt“, sagt Kurz. In erster Linie geht es um die Pläne der Neugestaltung des Johannesplatzes, die ins WLV-Projekt einfließen müssen. Der Stadtbereich könnte ab Herbst 2022 angegangen werden. (pascal)

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