Politische Schützenhilfe der NEOS für Tiroler Bergwacht

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Innsbruck – Dass Gesetzesreformen dafür gesorgt haben, dass die Tiroler Bergwacht seit 2019 bei bereits geringen Verstößen Anzeigen schreiben muss, statt die zumeist deutlich milderen Organmandate ausstellen zu dürfen, stößt den Tiroler NEOS sauer auf. „Mit einem schnellen, effizienten und vor allem für die Betroffenen verständlichen Verwaltungsvollzug hat das nichts mehr zu tun“, kritisiert LA Andreas Leitgeb. Die Landesregierung sollte den Freiwilligen der Bergwacht unter die Arme greifen und deren Beitrag zur Wahrung des Tiroler Naturraums wertschätzen, statt ihnen Steine in den Weg zu legen. „Was es nicht braucht, sind überbordende Bürokratie und eine überschießende Anwendung von Rechtsmitteln“, so Leitgeb, der für den Mai-Landtag einen Dringlichkeitsantrag zur Causa einbringen wird. „Wir wollen diese Fehlentwicklung umgehend behoben wissen. Die Landesregierung kann definieren, welche Vergehen mit einem Organmandat und somit auch einer Abmahnung geahndet werden können, und hier gilt es nachzubessern.“

Kritik übt LA Leitgeb außerdem daran, dass „nach einem Regierungsantrag von Schwarz-Grün 123.000 Euro für drei ,Naturraum-Ranger‘ in Innsbruck verprasst werden – bei einem Gesamtbudget der Bergwacht von 270.000 Euro bei 1200 Mitgliedern – blanker Hohn!“ (np)


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