NEOS treten erstmals in Telfs an und setzen stark auf Integration

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Spitzenkandidat Johannes Augustin (l.), hier mit NEOS-Landessprecher Dominik Oberhofer, will in Telfs mindestens drei Mandate holen.
© NEOS Tirol

Telfs – Für Landessprecher Dominik Oberhofer ist es ein „ganz wichtiges Signal“ für die verstärkte regionale Verankerung der NEOS: Bei den Gemeinderatswahlen 2022 treten die Pinken erstmals in Tirols drittgrößter Gemeinde Telfs an. Spitzenkandidat ist der erst 29-jährige Rechtsanwalt Johannes Augustin. Er möchte den Fokus stark auf das Thema Integration legen (dem er sich seit 2018 auch schon mit der interreligiösen Dialoggruppe „Telfer Aufbruch“ widmet). Ziel sei, unterschiedliche Kulturen mit ins Boot zu holen. Die Listenerstellung werde abbilden, „wir divers Telfs und Tirol geworden sind und sein dürfen“, erklärt Augustin, der u. a. auch studierter Theologe ist.

Mit „neuen Räumen und Veranstaltungen“ wollen die NEOS hier Kontakte und Verständnis fördern. Als weitere, mit Integration eng verknüpfte Kernthemen nennt Augustin Bildung (Fokus auf Sprach- erwerb) und Wohnen: In einigen Ortsteilen fehle es an sozialer Durchmischung, hier habe die Politik noch zu wenig reagiert. Auch die Belebung des neu gestalteten Ortskerns sei ein großes Anliegen. Als hochambitioniertes Wahlziel gibt Augustin „zumindest drei, bis zu fünf“ Mandate aus. Zudem wolle man BM Christian Härting (Wir für Telfs) – den er sehr schätze – „die absolute Mehrheit abringen“. (md)


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