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Südtirol sieht keinen Affront gegen Tiroler Fahrverbote

Der Regionalrat Trentino-Südtirol will gemeinsame Schienen-Aktivitäten am Brennerkorridor forcieren. Kritische Antragspassagen wurden zuvor abgelehnt.

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Die Rollende Landstraße kämpft bislang mit Akzeptanzproblemen. Ab Herbst soll ein EU-Pilotprojekt ihre wahren Stärken aufzeigen.
© Mühlanger

Bozen, Innsbruck – Das Unverständnis in Bozen war gestern groß. Über die Berichterstattung einerseits und die Kritik der Grünen nördlich des Brenners andererseits. Wie berichtet, hat der Regionalrat Trentino-Südtirol sich in seiner dieswöchigen Sitzung mit einem Antrag zum Brenner-Korridor befasst. Und die darin enthaltenen Beschlusspunkte (zusammen mit einem Abänderungsantrag) auch mehrheitlich beschlossen. Zusammenfassend mit dem Ansatz, den kombinierten Verkehr über den Brenner wettbewerbsfähiger zu machen, hierfür Anreize zu setzen, einen lärmarmen Schienenkorridor zu schaffen und letztlich gemeinschaftlich eine „homogene und gemeinsame Verkehrspolitik“ mit Tirol (unter Wahrung des Grundsatzes des freien Warenverkehrs), zu unterstützen.


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