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Debatte in Innsbruck: „Stadt steht zu Taubenschlag im O-Dorf“

Die Frage, ob der Taubenschlag im O-Dorf bei einer Schule gesundheitsgefährdend ist, entzweit die Stadtpolitiker. Laut Initiator Hans Lutsch regelt er die Population, es brauche noch bis zu drei weitere.

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Es gibt gewisse Hotspots für Tauben in der Innsbrucker Innenstadt. Die Tür öffnet sich zum Taubenschlag im O-Dorf. Dieser besteht seit sechs Jahren und soll die Population regeln. (rechts oben) Der Taubenschlag befindet sich auf dem Dach einer Schule, zuletzt wurden Stimmen laut, dies könne gesundheitsgefährdend sein.(rechts unten)
© Lutsch

Von Alexandra Plank

Innsbruck – „Innsbruck hat ein Taubenproblem“, hält Hans Lutsch, Obmann der ARGE Stadttauben Salzburg, fest. Er war Mitinitiator des Taubenschlages im Olympischen Dorf, der ins Gerede gekommen ist. Gesundheitliche Bedenken wurden wegen des Standortes auf dem Dach des Turnleistungszentrums geäußert. Die Sanierung der anschließenden Dachterrasse der Mittelschule (MS) und Musikmittelschule (MMS) Innsbruck steht an. Künftig soll dort im Freien auch Unterricht stattfinden. Vize-BM Hannes Anzengruber stellt klar: „Die Stadt steht zum Taubenschlag im O-Dorf. Wenn wegen der Umbauarbeiten eine Übersiedlung notwendig wird, machen wir das.“


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