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Rege Bauarbeiten in Sölden: „Sinnlos ohne offene Grenze“

In der Tourismus-Hochburg Sölden wird bereits seit Jahresbeginn eifrig gebaut. Die Innovationsfreude reibt sich aber an den Erwartungen für den Sommer.

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Am Ortseingang steht ein Kran (l.) – wie auch am Crosspoint in Hochgurgl (r. o.). Das „Edelweiß“ von Lukas Scheiber (mit Vater KR Ernst Scheiber) bleibt zu.
© Alexander Paschinger

Sölden, Obergurgl – Wer derzeit nach Sölden hineinfährt, dessen Augen richten sich nicht nur an den Gipfeln, sondern auch an Kränen himmelwärts. „Ja“, beschreibt Bürgermeister Ernst Schöpf die Bautätigkeit, „man ist recht rege.“ Eine ganze Seite füllen die aktuellen Bauvorhaben in der Ötztaler Tourismus-Gemeinde. Und es sei „absolut überraschend“, dass so viel gebaut werde. Man hatte nach der abgebrochenen Wintersaison im Vorjahr eher mit einer Investitionsklemme gerechnet.

„Da war vieles in der Pipeline“, erklärt der Touristiker Lukas Scheiber aus Obergurgl. Er selbst hatte im Vorjahr umgebaut. Hinter seinem Hotel Edelweiß wurde der Bau der Rosskarbahn gestartet: „Der 2er-Sessel wird gegen 10er-Gondeln ausgetauscht“, erklärt er das 20-Millionen-Projekt. „Das war schon im Vorjahr geplant, aber da kam uns die Straßensperre dazwischen.“ Und nach dem Brand im Crosspoint wird in Hochgurgl das Motorradmuseum neu errichtet.


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