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Karotten im Beton: Wie Nahrungsmittel die Welt retten

Lebensmittelverschwendung ist tabu, Umweltschutz hingegen das Gebot der Stunde. Immer öfter werden Ideen entwickelt, wie diese beiden Themen verbunden werden können. Bis zur Massentauglichkeit ist es aber oft noch ein weiter Weg.

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Werden Karottenfasern herkömmlichem Beton beigemischt, wird dieser um sbis zu 80 Prozent stabiler.
© unsplash

Von Rosa Karbon

Ananasblätter auf dem Laufsteg und Karotten im Beton? Früchte und Gemüse können mehr, als nur gut schmecken. Nicht immer findet das ganze Lebensmittel bei der Ernte und anschließender Weiterverarbeitung Verwendung. Wissenschafter und andere kreative Köpfe haben sich deshalb Lösungen überlegt, wie diese Abfallprodukte genützt und zu einer nachhaltigeren Welt beitragen können.

Karotten im Beton: Beton ist einer der beliebtesten Baustoffe der Erde. Einer seiner wichtigsten Inhaltsstoffe ist Zement, bei dessen Produktion allerdings große Mengen Kohlendioxid freigesetzt werden. Dadurch, dass in handelsüblichem Zement nicht alle enthaltenen Teilchen ausreichend Wasser annehmen, wird die natürliche Bindewirkung geschwächt.


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