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Die Zeit drängt: Tierheimprojekte in Tirol hängen in der Warteschleife

Einen Schritt näher rückt das neue Hundehaus beim Tierheim Mentlberg – und damit auch der geplante Neubau für Wörgl. Doch die Zeit drängt.

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Das Wörgler Tierheim ist im Ortsteil Lahntal in einem Haus aus den 1960ern untergebracht. Ein Neubau könnte nur wenige Meter weiter stehen.
© Hrdina

Von Jasmine Hrdina

Wörgl, Innsbruck – Mit zwei Großprojekten sieht sich der Tierschutzverein für Tirol 1881 konfrontiert. Beim Tierheim Mentlberg in Innsbruck steht der Bau des Hundehauses (1,5 Mio Euro, 40 % Land, 20 % Stadt Innsbruck) an, in Wörgl soll ein neues Heim (geschätzt zwei bis drei Mio. Euro) aus dem Boden gestampft werden. Die Zeit drängt, Behörden sitzen dem Verein im Nacken. Die Unterbringung der Tiere entspricht in beiden Häusern teilweise nicht mehr den Vorschriften, wie Obmann Christoph Lauscher schildert. „Die Tierschutzverordnung sieht bei Hunden eine Gruppenhaltung für die Sozialisierung vor.“ Dazu fehlt Platz, die Boxen sind ohnehin zu klein.


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