Begegnungszone in Jenbach bringt zwei neue Kasbach-Brücken

  • Artikel
  • Diskussion
Die elf Meter breite Brücke zwischen Achenseestraße und Postgasse ist mittlerweile verlegt.
© Zwicknagl

Jenbach – Vom Projekt Untere Achenseestraße wurde im Jenbacher Gemeinderat schon viel gesprochen. Wie berichtet, soll die Einkaufsstraße in eine Begegnungszone umgestaltet werden. Vor einem Jahr wurde mit den Umbauarbeiten gestartet.

In die Finalisierungsphase kommt das mehr als vier Millionen Euro teure Vorhaben aber heuer. „Im vergangenen Jahr wurde für die Infrastruktur gesorgt. Dazu zählte die zeitgemäße Verlegung von Wasser, Kanal, Gas, Strom und die Verrohrung für den Breitbandanschluss“, zählt BM Dietmar Wallner auf. In den vergangenen Wochen gab es zwei Baustellen, und zwar bei der früheren Verbindung zur Postgasse und am Notburga-Platz. Jetzt wurden schon fünf Brückenelemente mit je sechs Tonnen Gewicht gegenüber der Sparkasse verlegt. „Die Brücke wird elf Meter breit sein und auch für Lkw benützbar sein“, weiß der Gemeindechef. Die Postgasse werde künftig aber für den Durchzugsverkehr gesperrt, ist aber über die Achenseestraße in einer Richtung erreichbar. So mancher Jenbacher ist angesichts der Dimension der Brücke entsetzt und fragt sich, wo da noch eine Begegnungszone bleiben soll. Laut BM Wallner muss die Brücke so breit sein, sonst kämen die für Anlieferungen nötigen Lkw dort nicht um die Kurve. Eine neue Fußgängerbrücke über den Kasbach entsteht beim Notburga-Platz, wo die Notburgastatue wieder aufgestellt wird. Allein die Brückenbauten kosten rund 400.000 Euro.

Im Mai wird mit der Verlegung der Steine aus Luserner Gneis aus dem Trient in der künftigen Begegnungszone begonnen. „Die Arbeiten dürften bis zum Jahresende abgewickelt sein“, glaubt BM Wallner. (zw)

TT-ePaper gratis lesen und ein E-Bike gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen. Der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte