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Fünf Angeklagte am Landesgericht für filmreifen Ausbruch verurteilt

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Drei Häftlingen war die Decke auf den Kopf gefallen. (Symbolfoto)
© dpa/Rehder

Von Reinhard Fellner

Innsbruck – Ausbruchsversuche aus einem Gefängnis kommen aufgrund der enormen Sicherheitsvorkehrungen heutzutage ja äußerst selten vor. Letzten Oktober hatten es drei Zellengenossen in der Justizanstalt Graz-Karlau aber trotzdem gewagt – und waren dabei filmreif vorgegangen. Wohl unter Anleitung eines 27-jährigen Russen hatte das Trio in die Mauer des Haftraumes ein 30 mal 30 Zentimeter großes Loch gebohrt. Dazu lockerten sie die Haftraumgitter und knüpften Leintücher, Matratzenüberzüge und Decken zusammen, um sich abzuseilen. Als Werkzeug dienten unter anderem die Metallstreben eines Stuhls.


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