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TT-Kommentar: Die Luft für die zweite Reihe bei der WSG wird dünner

Gegen Rapid hätte es dank toller Moral in der zweiten Halbzeit beinahe zu einem Punktgewinn gereicht. Trotzdem war offensichtlich, dass an der Breite im Kader gearbeitet werden muss.

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Tobias Waidhofer

Kommentar

Von Tobias Waidhofer

Am letzten Bundesliga-Spieltag öffnen die Stadien wieder ihre Tore. Gestern herrschte im Tivoli freilich noch eine geisterhafte Kulisse. Und wenn man böse sein wollte, könnte man behaupten, dass das Match gegen Rapid – zumindest in der ersten Halbzeit – auch keine Zuschauer verdient hatte. Doch wenn die WSG eines nie verliert, dann den Glauben an sich selbst. Denn dass die Tiroler am Ende gegen den Rekordmeister fast noch einen Punkt holten, lag nicht nur an schwächelnden Wienern sondern auch an toller Moral. Und an Tobias Anselm, der nach seiner Einwechslung wieder einmal wirbelte. Trotzdem war es augenscheinlich, dass für viele Akteure aus der zweiten Reihe die Luft (zu) dünn wird. Und was man zwischen den Pfosten am oft kritisierten Ferdl Oswald hat, war zuletzt ebenfalls offensichtlich. Die Bäume in Wattens wachsen längst nicht in den Himmel. Es wird auch im kommenden Sommer ein goldenes Transfer-Händchen brauchen. So wie bei Tobias Anselm.


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