Eis aus dem Supermarkt kam teuer: 23-Jähriger verurteilt

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Innsbruck – Drei Sicherheitsmitarbeiter eines Einkaufscenters hatte im Februar ein gebürtiger Syrer beschäftigt. Der Grund war an sich eher harmlos. Hatte er an der Kasse eines Supermarkts doch ein Eis und eine Semmel bezahlt, aber wohl ganz darauf vergessen, dass sich in seinem Rucksack noch teures Fleisch, ein Getränk und Kosmetikartikel befunden hatten. Einem aufmerksamen Ladendetektiv waren das leere Förderband und der volle Rucksack jedoch ins Auge gestochen.

Erst mit dem Verdacht konfrontiert, schleckte der 23-Jährige erst noch am Eis, wurde jedoch schnell ungehalten. So sehr, dass der Detektiv andere Securitys im Zentrum zu Hilfe rief : „Er erhob den Arm und drohte, mich zu schlagen und zu verletzen“, so der Detektiv gestern als Zeuge am Landesgericht. Dessen Kollegen ließen ihn übrigens nicht hängen und konnten die Situation bis zum Eintreffen der Polizei beruhigen.

Zum Prozess am Landesgericht wegen versuchten Diebstahls und versuchter Nötigung ist der unstete Syrer indes nicht erschienen. Das Gericht verhängte zu einer Entwendung in Salzburg eine Gesamtstrafe von sechs Monaten bedingter Haft und 200 Euro Geldstrafe. Das Objekt der Begierde in Salzburg hatte wohl ebenso mit Hunger zu tun: ein Linzer Auge. (fell)

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