„Frühlingserwachen“: Stadt Schwaz will den Naturraum mehr stärken

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Von Sabrina Steidl (SPÖ), Barbara Eller (ÖVP) bis Hermann Weratschnig (Grüne) halfen die Mandatare bei der Aufforstungsaktion mit.
© Stadt Schwaz

Schwaz – Mit dem Gedanken, dass man auch im Kleinen viel bewirken kann, startet die Stadt Schwaz unter dem Titel „Frühlingserwachen“ ein Maßnahmenpaket für den Naturraum der Silberstadt.

Dazu werden heuer zu den üblichen Aktionen im Frühjahr noch weitere Akzente gesetzt. „Neu ist, dass wir beim Kreisverkehr am Sportzenrum endlich auch mal Bäume pflanzen. Dort kommen drei Eichen hin und rundherum entstehen Blumenbeete“, sagt Umweltreferent Hermann Weratschnig. Für ihn ist es besonders wichtig, intakte Lebensräume für Vögel und Insekten zu bieten. Daher freut es ihn, dass sich bereits 40 Schwazer fürs Projekt „Nistkasten im eigenen Garten“ angemeldet haben. „Die Hälfte der Kosten übernimmt die Stadt und es gibt eine kostenlose Beratung durch Reinhard Hölzl, wo welcher Kasten für die Singvögel am besten passt“, sagt Weratschnig.

Weiters will man den „Parkplatzwüsten“ an den Kragen. „Wir hätten auf diesen Hitzeinseln gern mehr Grünoasen und auch Ruhebänke“, sagt der Umweltreferent. Die ersten Gespräche mit Handelsbetrieben laufen schon.

Neben der Baumpflege der rund 950 Stadtbäume gab es heuer auch eine Aufforstungsaktion hoch über Schwaz. Am Zintberg wurden rund 380 Lärchen, Fichten und Laubhölzer neu gepflanzt. Dabei haben auch die Mitglieder des städtischen Land- und Forstwirtschaftsausschusses tatkräftig mitgeholfen.

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Ein weiterer wichtiger Punkt im Frühjahr ist die Flurreinigung unter dem Motto „Schwaz klaubt auf“. „Die Mithilfe von Vereinen ist heuer Corona-bedingt nicht möglich, aber über den Schulunterricht geht es“, verrät Weratschnig. Zahlreiche Schulklassen wollen die Reinigung von Wegrändern entlang der Spazier- und Wanderwege rund um Schwaz übernehmen. Im Umweltamt haben sich aber auch viele Privatpersonen zur Mithilfe gemeldet. (emf)


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