Liste Fritz will Freizeitwohnsitze in Tirol verbieten

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LA Markus Sint verlangt eine Taskforce gegen illegale Freizeitwohnsitze.
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Kitzbühel – Desinteresse und fehlenden politischen Mut wirft die Liste Fritz der schwarz-grünen Landesregierung im Zusammenhang mit illegalen Freizeitwohnsitzen vor. Wie berichtet, hatte die Liste 258 Meldungen mutmaßlich illegaler Freizeitwohnsitze im Bezirk Kitzbühel gesammelt.

Mittels Landtagsanfrage hat die Liste Fritz 30 Fragen an Landesrat Tratter gestellt, um aufzuklären, was aus den Meldungen geworden ist. Der zuständige ÖVP-Landesrat Tratter habe „nur eine Antwort parat, er wisse es nicht“, wirft LA Markus Sint nun LR Tratter Desinteresse vor.

„Wir als Liste Fritz fordern ein Verbot von Freizeitwohnsitzen. Das Zuckerl für den ÖVP-Bauernbund, neue Freizeitwohnsitze auf Bauernhöfen zu genehmigen, gehört abgeschafft. Um den Bürgermeistern bei der Kontrolle zu helfen, verlangen wir endlich die Einsetzung einer Taskforce gegen illegale Freizeitwohnsitze“, verlangen Sint und Bezirkssprecher Sepp Niedermoser sowie GR Marielle Haidacher. Es ginge darum, den Ausverkauf Tirols zu verhindern. (TT)


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