Tiroler Bergrettung streut den Bergbahnen Rosen

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Die Lawinenhundestaffeln fühlen sich in den Skigebieten willkommen.
© BRT

Innsbruck – Der Unterstützung durch die heimischen Skigebietsbetreiber ist es laut Tiroler Bergrettung zu verdanken, dass die Bergretter seit Jahrzehnten qualitativ hochwertige Arbeit leisten können. Egal, ob es darum gehe, Übungsfelder in der Größe eines mittleren Lawinenkegels vorzubereiten, Transporte mit Pistengeräten, Liften oder Skidoos zu organisieren oder für das leibliche Wohl der Kursteilnehmer und Ausbildner zu sorgen – auf die Mitarbeiter der Bergbahnen könne man sich dabei verlassen, so die Bergrettung in einer Aussendung.

„Natürlich profitieren auch die Mitarbeiter der Seilbahnen von der engen Zusammenarbeit. Das Kennenlernen unter den Einsatzleitern der Bergbahnen und den Hundeführern der Bergrettung sowie die Erfahrung, welche Aufgaben bei einem Lawinenunfall zu bewältigen sind, bringen hilfreiche und entscheidende Vorteile für den Ernstfall“, heißt es. Besonders die Mitglieder der Lawinenhundestaffel seien jedes Jahr aufs Neue dankbar, dass sie mit ihren Einzelübungen und den zehn bis 15 Hunden in den Bezirken oder dem Ausbildungskurs mit rund 55 Hunden stets in den Skigebieten willkommen sind.

Die Bergretter profitieren auch davon, dass sie die Pistenrettungsdienste in Skigebieten übernehmen und so zu regelmäßigem Patientenkontakt kommen. Umgekehrt können dafür die Bergbahnen ihr Personal von dem gesetzlich vorgeschriebenen Pistenrettungsdienst freistellen. (TT)

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