Norbert Hofer und Herbert Kickl mit eigenen Botschaften zum 1. Mai

Während FPÖ-Obmann Hofer auf Facebook den Wert "harter Arbeit" betonte, setzte Kickl den Kampf gegen die Coronamaßnahmen fort.

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Unterschiedliche Botschaften zum 1. Mai – FPÖ-Obmann Norbert Hofer und Klubchef Herbert Kickl.
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Wien – Die Freiheitlichen haben am 1. Mai auch wieder die Trennung zwischen Partei- und Klubspitze zelebriert. FPÖ-Obmann Norbert Hofer wandte sich in einem Facebook-Video an seine Anhänger, in der er den Wert "harter Arbeit" betonte und die beruflichen Werdegänge in seiner Familie skizzierte. Ganz anders tönte die Botschaft von Klubchef Herbert Kickl. Er setzte - ebenfalls auf Facebook - seinen Kampf gegen die Corona-Beschränkungen fort.

Zigtausende Österreicher hätten aufgrund der "schwarz-grünen Maßnahmen" ihre Arbeit verloren, sparte auch Hofer nicht mit Kritik am koalitionären Corona-Krisenmanagement. "Im Gegensatz zu vielen anderen Politikern weiß ich, was es heißt, mit seinen Händen zu arbeiten", betonte der FPÖ-Chef, berichtete über die beruflichen Werdegänge in seiner Familie und meinte außerdem: "Ich wollte eigentlich nie Berufspolitiker werden, es hat sich dann einfach so ergeben."

Kickl wiederum rief abermals zu Widerstand gegen die Coronamaßnahmen auf, indem er ein bebildertes Video teilte: "Bitte kämpfen wir gemeinsam dafür, dass wir unser normales Leben so rasch wie möglich wieder bekommen", lautete die Botschaft an die Wähler. Zum Umgang mit der Regierung meinte er: "Nehmen wir ihnen unser Vertrauen weg. Nehmen wir ihnen unsere Stimmen weg. Und nehmen wir ihnen damit ihre Polit-Jobs weg. Dann wird die Zukunft eine bessere für uns alle sein." (APA)


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