Ja zu neuem Tarifmodell für Tiroler Altenwohn- und Pflegeheime

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Pflegekräfte sind jetzt schon rar. Die Zahl der Alten steigt.
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Innsbruck – Innsbrucks ÖVP- Vizebürgermeister Johannes Anzengruber befürwortet das neue Tarifmodell des Landes für Altenwohn- und Pflegeheime. „Innsbruck wird zusätzlich fünf Millionen Euro pro Jahr für eine noch bessere Versorgungsqualität zur Verfügung stellen“, meint Anzengruber in einer Aussendung. In der Landeshauptstadt gibt es 13 Wohn- und Pflegeheime – mit rund 1400 Pflegeplätzen und zirka 720 Pflegemitarbeitern wird ein Großteil von den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) betrieben. „Die Zahl der über 85-Jährigen wird sich in Tirol bis 2040 verdoppeln, von 18.400 auf 36.000 Senioren.“ Der Bedarf an Pflegekräften werde also weiter steigen. Um diese zu finden, würden neue Ausbildungsmöglichkeiten initiiert und berufliche Umstiegsmöglichkeiten verbessert.

Zur Zeit werden in Innsbruck 1356 Menschen in stationären Einrichtungen versorgt und betreut. (TT)


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