Neues Leben für Linie 6: Endstation der Igler soll Ausflugsziel werden

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Das Stationsgebäude soll saniert und für Veranstaltungen genutzt werden. Die FPÖ wünscht sich stattdessen ein Gastronomie-Angebot.
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Igls – Seit rund 120 Jahren verbindet die „Igler“ als Mittelgebirgsbahn Innsbruck mit den Orten Aldrans, Sistrans, Lans und dem Innsbrucker Stadtteil Igls. Der Linie 6 soll nun neues Leben eingehaucht werden. Nicht nur durch eine bessere Vermarktung, sondern auch durch bauliche Adaptierungen. Bürgermeister Georg Willis erklärtes Ziel ist es, die „Linie 6 so zu attraktivieren, dass das Potenzial, das in ihr schlummert, bestmöglich genutzt werden kann“. Unter anderem wird die Ausrüstung der Linie 6 mit einem Radanhänger geprüft, kündigt Willi an.

Neben dem barrierefreien Umbau der Haltestelle Bergisel soll der Innenbereich des Bahnhofs Igls an der Endhaltestelle saniert werden. Die unter Denkmalschutz stehenden Räume sollen ausgehöhlt werden, sodass ein 70 Quadratmeter großer Raum entsteht. Dieser soll saniert werden, damit er künftig für betriebliche Seminare und Veranstaltungen genutzt werden kann.

Für FPÖ-Stadtrat Rudi Federspiel ist das Konzept zu unausgereift. „Einen weiteren Veranstaltungsraum braucht es in Igls nicht“, sagt Federspiel mit Verweis auf den Congress und das Sporthotel Igls. Stattdessen müsse die Endstation zu einem „Treffpunkt für Jung und Alt“ werden. Dazu brauche es ein leistbares gastronomisches Angebot. Das könnte zudem saisonal mit Märkten – wie einem Christkindlmarkt in der Vorweihnachtszeit – ergänzt werden. (TT)

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