Wacker-Auswärtssieg im Burgenland als Riesenschritt zum Klassenerhalt

Die Wacker-Damen feierten im Südburgenland einen richtungsweisenden 2:1-Sieg. Lena Triendl und Yuuka Kurosaki erzielten die Treffer für die Schwarz-Grünen.

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Teamspielerin Lena Triendl (r.) schoss Wacker sehenswert in Führung.
© gepa

Mischendorf – „Ein sehr wichtiger Sieg“, sagte Benjamin Stolte und atmete tief durch. Der sportliche Leiter der Wacker-Damen freute sich am Sonntag über den 2:1-Auswärtssieg gegen den FC Südburgenland, der wohl die Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt brachte. Für die Tirolerinnen als Tabellen-Siebte sieht es nun sehr gut aus. „Wir brauchen noch einen weiteren Sieg“, weiß Stolte, der sich auf der langen Rückreise von Mischendorf im Burgenland einen Schlachtplan zurechtlegte. Bereits am Samstag (13 Uhr/Sportzentrum Rum) wollen die Schwarzgrünen gegen den FC Bergheim den Verbleib in der Frauen-Bundesliga fixieren. Nach der 0:6-Klatsche gegen St. Pölten gibt der Auswärtssieg neues Selbstvertrauen für den Liga-Endspurt. Stolte: „Wir haben noch drei Spiele und wollen uns das nicht mehr nehmen lassen!“

Die Wacker-Damen kamen am Sonntagvormittag gegen das Liga-Schlusslicht aus dem Burgenland nur langsam in Fahrt. Kurz vor der Pause hatte man Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Coach Fuad Djulic fand in der Kabine die richtigen Worte und es kam in der zweiten Hälfte mehr Bewegung in die Partie. Wacker belohnte sich mit dem schön herausgespielten Führungstreffer durch Lena Triendl (47.). Die Gastgeberinnen kamen durch eine Standardsituation zum Ausgleich (Talosi/61.). Wacker-Neuzugang Yuuka Kurosaki (68.) führte die Tirolerinnen auf die Siegerstraße. „Ende gut, alles gut!“, meinte Stolte, der nach Corona-Fällen im Team (mehrere Spielerinnen und das Trainerteam) auf schwierige Tage zurückblickte.

Indes holte sich St. Pölten mit einem 5:0-Sieg gegen Austria Wien den sechsten Meistertitel in Folge.

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