Die Swarco Raiders gehen nach dem Sieg über Prag am Stock

Zu den zahlreichen verletzten Spielern gesellte sich am Wochenende auch noch Adrian Platzgummer, der mit einer Knöchelblessur bis zu sechs Wochen ausfallen wird.

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Der Moment des Schmerzes: Unsanft wurde Wide Receiver Adrian Platzgummer von der Prager Defensive gestoppt.
© Kristen

Von Daniel Suckert

Innsbruck – „Wir haben Tiefe im Kader“, holte ein sichtlich gezeichneter Raiders-Headcoach Kevin Herron nach dem 22:14-(3:0, 0:7, 6:7, 13:0)-Arbeitssieg gegen die Prag Panthers beim AFL-Heimauftakt am Tivoli am Wochenende aus. „Aber auch nicht unendlich viel. Langsam wird es eng.“ Sein Team hatte zwar einen 3:14-Rückstand gedreht, das Lazarett wuchs jedoch erneut an.

Schon vor dem Kick-off war die Verletzten-Liste mit Tobias Bonatti, Vincent Müller, Fabian Abfalter, vier Offensive-Linemen um Michael Habetin sowie der kompletten Starting-Defensive-Line gut gefüllt. Beim Heimauftakt kam es dann noch schlimmer: Der prominenteste Ausfall war Kapitän Adrian Platzgummer. Die Prager Defensive nahm sich den Wide Receiver auf weniger angenehme Art vor: „Da ist mir einer ins Sprunggelenk gesprungen und hat es noch umgedreht. Ich habe es sofort knacksen gehört.“ Die Ernüchterung folgte am gestrigen Sonntag: „Ich muss zwar nicht operieren, falle aber fünf bis sechs Wochen aus.“ Die nächsten 14 Tage muss der Innsbrucker einen Schienen-Schuh tragen. Platzgummer: „Das nervt mich jetzt schon. Im Moment ist es nicht leicht für uns. Von unseren elf Startern fehlen aktuell sieben.“

Da wird die Trainer-Riege langsam, aber sicher kreativ werden müssen. Einer, der die Gunst der Stunde aber nützen konnte, war Marco Schneider. Der Wide Receiver fing acht Bälle für 106 Yards und machte zwei Touchdowns. Dementsprechend breit war sein Grinser bei den Interviews nach der Schlusssirene: „Das hat heute Spaß gemacht.“

Lange Zeit zum Durchatmen gibt es keine. Herron: „Am Wochenende kommen schon die Rangers. Wenigstens spielen wir zu Hause.“

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