Innsbrucker Bürgerbeteiligung soll Solar-Ausbau fördern

Auf dem Dach der Straßenbahn-Remise in Wilten haben die IKB eine über über 1000 m2 große PV-Anlage realisiert, die genügend Strom für ca. 60 Haushalte produziert.

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Ein Blick aus luftiger Höhe auf das Sonnenkraftwerk am Dach der IVB-Remise (vorn), das jährlich 200.000 kWh Strom produziert.
© Domanig

Innsbruck – Seit 2012 haben die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) rund 150 Photovoltaik-Anlagen errichtet, davon ca. 120 für Privatkunden und 30 im eigenen Bereich. Dies ermögliche eine Stromproduktion von in Summe rund 4,5 Mio. kWh, was dem jährlichen Verbrauch von etwa 1300 Haushalten entspreche, berichtet IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller. Nun wolle man der Bevölkerung mit einem neuen Modell die Möglichkeit bieten, den Ausbau erneuerbarer Energie direkt zu unterstützen: Auf dem Dach der Straßenbahn-Remise in Wilten haben die IKB eine über über 1000 m2 große PV-Anlage realisiert, die genügend Strom für ca. 60 Haushalte produziert.

Innsbrucker Bürger können diese Maßnahme mit dem Kauf von „Sonnenkraft-Paketen“ zu je 250 Euro (maximal zwei pro Haushalt) unterstützen. Sie erhalten dafür als IKB-Stromkunden über fünf Jahre je 60 Euro retour, entweder als Gutschrift auf die Stromrechnung oder in Form von Einkaufsgutscheinen (Info: www.ikb.at/sonnenkraftpaket). Vorerst werden 250 solcher Pakete aufgelegt. Wird die Aktion gut angenommen, soll sie erweitert werden.

BM Georg Willi (Grüne) lobt die IKB-Initiative zum Solar-Ausbau. Denn: „Die Sonne schickt keine Rechnung.“ (md)

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